Abgrenzen: Zu viel NEIN sperrt ein

Vom Abgrenzen und Ausschließen

Es gab mal eine Zeit, da dachte ich, ich könnte mich gut abgrenzen. Doch das Leben zeigte mir, dass ich mir da etwas vorgemacht hatte.

Tatsächlich konnte ich mich gar nicht abgrenzen. Stattdessen hatte ich über viele Jahre eine dicke Mauer um mich herum aufgebaut und die Außenwelt ausgeschlossen. Ein Durchdringen zu mir war kaum noch möglich. Ich war in mir selbst gefangen.

Wann ich die Entscheidung für den Mauerbau getroffen habe, weiß ich nicht mehr genau.

Früh in meinem Leben mit Neid konfrontiert, hielt ich es wohl für das Beste, mich zu schützen, indem ich immer weniger von mir preis gab. Ich konnte nie sehr gut mit Neid umgehen und ließ mich davon nachhaltig verunsichern.

Die erste große Erfahrung mit Neid machte ich mit 12. Ich erlebte damals, was es mit mir macht, wenn eine Gruppe von Neidern sich gegen mich zusammenschließt anstatt sich direkt an die Person zu wenden, auf die der Frust eigentlich abzielte.

Von der Gruppe ausgeschlossen

Innerhalb weniger Wochen hatte sich das Verhalten meiner Mitschülerinnen mir gegenüber verändert. Eigentlich gut in die Gruppe integriert, wurde ich „plötzlich“ gemieden oder ignoriert. Betrat ich den Raum oder sagte etwas, wurden vielsagende Blicke gewechselt.

Es war etwas im Gange, wovon ich nichts wusste. Und man schloss mich von diesem Wissen bewusst aus. Der heutige Begriff dafür ist Mobbing.

Es war an der staatlichen Ballettschule, in der ich meine Grundausbildung zur Balletttänzerin erhielt. Gemeinsam mit etwa sieben anderen Mädels hatte ich sechs Mal in der Woche für zwei bis vier Stunden Training.

Der Auslöser

Der Auslöser für das Mobbing war unsere Ballettlehrerin. Sie hatte mich schon wieder auf dem Kieker, was für uns bedeutete, dass sie mich bevorzugte.

Wir hatten diese Lehrerin damals noch nicht lange und dachten, so etwas wie ein System bei ihr entdeckt zu haben: Jede Woche nahm sie sich eine von uns vor, der sie mehr Beachtung schenkte als den anderen.

Zu Anfang noch als Strafe empfunden, begriffen wir schnell, dass es sich dabei um ihre Art der Anerkennung handelte.

Da wir etwa acht Mädels waren, gingen wir davon aus, dass wir unsere „Streicheleinheit“ in etwa alle acht Wochen bekommen würden.

Doch unsere Lehrerin machte uns einen Strich durch unsere Rechnung. Bevor die acht Wochen rum waren, hatte sie mich schon wieder auf dem Kieker.

Das stieß bei einigen Mädels auf Unmut. Und da sie ihren Frust nicht an der Lehrerin auslassen konnten, ließen sie ihn an mir aus.

Das äußerte sich in dem oben erwähnten Verhalten. Von Tag zu Tag spitzte sich die Situation zu.

Es ging um etwas Größeres

Als ich bemerkte, dass es sich um eine größere Sache handelte als die alltäglichen Zickereien, die man in einer Gruppe heranwachsender Teenies vermuten mochte, zog ich mich in mich selbst zurück. Ich sprach mit niemandem darüber.

Es war mir ziemlich klar, was vor sich ging. Doch ich fühlte mich machtlos. Abgrenzen gehörte von Haus aus nicht zu meinen Stärken. Mein Versuch der Abgrenzung lag daher darin, mich klein zu machen. Ich versuchte den Mädels zu signalisieren, dass ich mich nicht für etwas Besseres hielt und hoffte, dass sich dann alles von alleine regeln würde.

Mit abgrenzen hatte das natürlich reichlich wenig zu tun. Das wurde mir allerdings erst 20 Jahre später klar.

Und tatsächlich passierte genau das Gegenteil.

Es schien, je mehr ich versuchte, mich zurückzuziehen, desto mehr fühlten sich die Mädchen eingeladen, noch offensiver gegen mich vorzugehen.

Für mich spitzte sich die Situation emotional immer mehr zu. Ich kann solche Situationen nicht sehr gut aushalten. Und möchte das auch gar nicht. Eine offene Auseinandersetzung ist mir lieber als dieses heimliche Gemauschel.

Trotzdem scheute ich die Konfrontation. Stattdessen staute ich eine unglaubliche Wut auf die Mädels in mir auf und bekam immer mehr Angst, dass mir der Deckel vom Topf fliegt, ich die Kontrolle über mich verliere und alles nur noch schlimmer machen würde.

Obwohl erst 12, hatte ich genauestens begriffen, dass nicht ich das eigentliche Problem war. Nur wusste ich nicht, wie ich mich aus der Schusslinie bringen konnte, ohne das Ganze zum Eskalieren zu bringen.

Die Lehrerin ins Vertrauen zu ziehen kam für mich überhaupt nicht in Frage. Dadurch, dass ich mich auch sonst niemandem anvertraute, saß ich in der Falle.

Als die Bombe platzte

Natürlich brachte genau meine defensive Haltung die Bombe zum Platzen. Nachdem sich dann auch noch meine damals beste Freundin den anderen angeschlossen hatte, war mein letzter Anker innerhalb der Gruppe verschwunden.

Ich erinnere mich noch, wie wir in Trainingskleidung vor unserem Ballettsaal saßen und darauf warteten, dass die Gruppe vor uns ihr Training beendete.

Die Atmosphäre war für mich unerträglich. Ich hielt mich abseits, sprach mit niemandem mehr und hatte mich total in mich selbst zurückgezogen.

In dem Moment, in dem wir in den Saal hinein konnten, entschied ich mich, nach Hause zu gehen.

Eine solche Entscheidung auf dieser Schule zu fällen war ein absolutes No Go. Die Teilnahme am Unterricht wurde niemals in Frage gestellt, komme was wolle.

Doch der Druck in mir war zu groß. Ich wollte mit diesen Mädchen unter diesen Umständen auf gar keinen Fall mehr in einem Saal stehen.

Nun hatte ich ein Problem: Ich konnte nicht einfach so nach Hause gehen. Ich musste mich vorher abmelden.

Das empfand ich in dieser Situation als ziemlich hinderlich. Ich hatte kein Interesse daran, meiner Lehrerin erklären zu müssen, weshalb ich nicht am Training teilnehmen wollte.

Ich wollte einfach nur weg

Keinen Plan, was ich machen sollte, wollte ich einfach nur weg.

Also lief ich erstmal Richtung Garderobe. Meine Gehirnwindungen suchten verzweifelt nach einer Lösung, als plötzlich meine Ballettlehrerin vor mir stand.

Sie sah natürlich sofort, dass etwas nicht stimmte. Als ich ihr nicht gleich sagen wollte, was los war, nahm sie mich beiseite in einen Raum, ließ dabei aber die Tür offen stehen.

Als sich mein innerer Druck in Form von Tränen gerade seine Bahn brach, kam – wie sollte es auch anders sein – der Schuldirektor vorbei gelaufen.

Jippieh! Die Katastrophe war perfekt! 😀

Nun sahen die anderen in mir nicht nur eine bevorzugte Schülerin, sondern auch noch eine Petze!

Na wunderbar!

Meine Lehrerin schickte mich nach meinem Bericht in die Garderobe mit der Anweisung,  mir das Gesicht mit kaltem Wasser zu waschen und mich zu beruhigen. Dann sollte ich ins Training kommen, sie werde in der Zwischenzeit mit den Mädchen reden.

Ich hätte mich am liebsten in Luft aufgelöst.

Ich folgte ihren Anweisungen und als ich anschließend in den Ballettsaal kam, war die Stimmung eigenartig.

Nun war die Sache thematisiert ohne dass wir Mädels untereinander auch nur ein Wort gesprochen hatten.

Doch auch wenn die Atmosphäre immer noch angespannt war, war sie mir so viel lieber als dieses totgeschwiegene-hinter-dem-Rücken-Gemauschel.

Nach dem Training ging es in der Garderobe heiß her. Die Mädels waren sauer auf mich, weil sie einen Rüffel erhalten hatten und warfen mir vor, dass ich mit der Lehrerin gesprochen hatte und nicht mit ihnen.

Natürlich hatten sie damit genauso Recht wie ich mit meinem Vorwurf, dass sie selbst ja damit hätten anfangen und mit mir hätten reden können anstatt sich aus meiner Sicht wochenlang so doof zu verhalten.

Nach diesem Vorfall war der Knoten unter uns Mädels geplatzt und die Situation normalisierte sich zienlich schnell wieder.

Der Auslöser für mich

Zumindest nach außen. Wenn ich jetzt so darüber schreibe, fällt mir auf, dass genau diese Situation der erste Auslöser für meine Entscheidung war, mich in Zukunft zurückzunehmen.

Außerdem nahm ich die Überzeugung an, Talent zu haben und Aufmerksamkeit zu erhalten bringe mir nur Ärger.

Ich sah mich von dem Moment an immer der Angst ausgesetzt, auf Anfeindungen zu stoßen, wenn ich meine Leidenschaft und mein Talent voll auslebe. Also tat ich es nicht in letzter Konsequenz. Ich bremste mich selbst immer wieder aus, um diese Erfahrung kein zweites Mal machen zu müssen.

Funktionierte leider nicht…

Noch öfter sollte ich solche Situationen in meinem Leben erleben. Ich hätte mir die Bremse also auch sparen können. 😉

Oft in meinem Leben habe ich sie sehr stark spüren können, konnte jedoch nicht orten, woher sie kam oder wo sie sitzt.

Mir war immer bewusst, dass ich selbst diese Bremse bin – auch wenn ich mir dies nie eingestehen wollte.

Ein Geschenk

Doch jetzt gerade spüre ich ganz deutlich, dass genau diese Geschichte für mich der Ursprung meiner Erfolgsängste ist.

Ich fühle gerade eben eine ganz tiefe Dankbarkeit.

Entgegen meinen Ängsten, auf negative Resonanz zu stoßen, habe ich Dir diese Geschichte erzählt. Und damit habe ich mir gerade eben selbst ein Riesengeschenk gemacht.

Wow, für mich ist das hier gerade etwas ganz Großes. Und Du bist sozusagen live dabei und kannst erleben, dass solche Dinge nicht immer unter großem seelischem Schmerz geborgen werden müssen. 🙂

Outsourcing

Um den Kreis zum Anfang dieses Beitrages zu schließen: Ich habe über fast zwei Jahrzehnte immer mehr und mehr von mir vor der Außenwelt versteckt. Natürlich nicht nur wegen dieses einen Vorfalls. Er war lediglich der erste Auslöser für eine schwerwiegende Entscheidung in meinem Leben.

Ich lernte zu reden ohne etwas über mich preiszugeben. Mit jedem (vermeintlichen) Rückschlag zog ich innerlich noch eine Mauer hoch.

Offensichtlich schien ich zu dem Schluss gekommen zu sein, es sei besser, die anderen auszuschließen bevor sie mich ausschließen können. Das gab mir zunächst das Gefühl, mich gut abgrenzen zu können. Letztendlich jedoch schloss ich die Außenwelt immer mehr aus.

Viele Jahre funktionierte das ganz gut. Sehr gut sogar. Glaubte ich zumindest.

Ich glaubte, kontrollieren zu können, wie nah ich Menschen an mich herankommen lassen möchte.

Als sehr emotionaler und vor allem auch kontaktfreudiger Mensch war dieses Einschließen meiner selbst lange Jahre von heftigen Wutausbrüchen begleitet. Das künstliche Sich-Zurücknehmen erzeugte einfach einen zu großen Druck im Kessel.

Dafür fand ich irgendwann die Lösung, die mir später auf die Füße fallen sollte: ich outsourcte meine Gefühle – wie das heutzutage auf neudeutsch bezeichnet wird. Ich verlagerte meine Gefühle ins Außen. Psychologisch ausgedrückt würde man sagen, ich spaltete sie ab.

Auf der Bühne konnte ich ich sein

Die Bühne eignete sich hervorragend dafür! All meine Emotionen hatten dort Platz. Dort konnte ich mich austoben und war gleichzeitig an einem sicheren Ort.

Jedes Gefühl durfte und sollte vollständig ausgelebt werden. Von Freude und Glück, Verliebtheit und Verführung über Liebe und Leid, Intrige und Irrsinn bis hin zu Mord und Totschlag, Demütigung, Angst, Wut und Hass.

Dieser Prozess hatte zu Beginn etwas sehr Heilsames.

Hatte ich mit einer Emotion ein Thema, konnte ich mich durch das nach-außen-Verlagern davon distanzieren und mich dieser Emotion von außen nähern.

Auf diese Weise war es mir möglich, mich mit Gefühlen auseinanderzusetzen, für die ich mich z.B. schämte und denen ich aus dem Weg ging.

Ich streifte meine Gefühle ab

Auf der Bühne war ich komplett. Da war ich heil. Da waren Körper und Gefühle eins.

Kein Gefühl war mir zu peinlich, zu intensiv, zu schön, zu hässlich, zu geringschätzig. Sie alle gehörten zu mir.

Ich war offen, pur, nackt. Ich hatte keine Angst, mich mit all meinen Emotionen dem Publikum zu zeigen. Ganz im Gegenteil!

Ich rief dem Publikum im übertragenen Sinn zu: „Hey, schau, ich bin genau wie Du!“ Ich hatte mit meinen Rollen oft den Wunsch, dem Publikum zu zeigen, dass ihre Gefühle nichts Abnormales sind und dass sie sich ihrer nicht schämen müssen. Dass wir alle unter den gleichen Ängsten leiden und niemand von uns alleine mit seinem „Leid“ ist.

Unbewusst ließ ich im Laufe der Jahre meine Gefühle jedoch immer mehr auf der Bühne. Streifte sie ab, wenn ich nach Hause ging, und verflachte privat emotional immer mehr.

Mein echtes Leben wurde unecht

Immer unreeller und absurder wirkte mein Leben abseits der Bühne auf mich. Ich fühlte mich wie in Watte gepackt, durch die kaum noch etwas zu mir durchdringen konnte.

Zwei Jahrzehnte lang hatte ich Mauer für Mauer hochgezogen, in dem Glauben, ich würde mich abgrenzen. Lange Zeit diese Mauern als Schutzwall empfindend musste bis ich eines Tages jedoch feststellen: Ich war meine eigene Gefangene.

Ich saß in meinem düsteren Ich und hatte mir gerade mal noch ein kleines Fenster gelassen, durch welches ich nach draußen linsen durfte. Ich hatte mich von der Außenwelt abgeschnitten.

Alles war fein säuberlich verriegelt. Ich hatte völlig außer Acht gelassen, dass mich dieser Weg nicht nur vor Verletzung schützt, sondern ich mich selbst damit einsperre. Und irgendwann konnte ich nicht mehr raus.

Wir bekommen nicht das Eine ohne das Andere. Wollen wir uns lebendig fühlen, brauchen wir die Bereitschaft, uns auch mit den unangenehmen Seiten des Lebens auseinanderzusetzen, sie zu fühlen und in unser Leben zu integrieren.

Sich-einschließen hat nichts mit abgrenzen zu tun.

Ich habe das Mich-Einschließen mit abgrenzen verwechselt.

Beides kostet Kraft. Energetisch handelt es sich dabei jedoch um völlig Gegensätzliches.

Während das Sich-Einschließen trennt, meidet, urteilt und Deine Energie ins Bodenlose absorbiert, versorgt Dich angemessenes Abgrenzen mit unendlich viel Energie, indem es annimmt, wertschätzt und integriert.

Angemessenes Abgrenzen macht Dich innerlich frei(er).

Geschichten wie die obige haben mich gelehrt, dass meine Talente und Fähigkeiten nichts mit mir als Person zu tun haben. Dass sie mich nicht zu etwas Besserem oder Schlechterem machen und ich mich ihrer nicht zu schämen brauche.

Sie haben mich gelehrt, dass Neider kein Problem mit mir haben sondern mit sich selbst. Dass Neid – so unschön er auch sein mag – eine negative Art ist, seine Bewunderung zum Ausdruck zu bringen und ich die Wahl habe, wie ich ihn annehmen möchte: Als Grund, mich bremsen zu lassen oder als Kompliment. Ich habe mich für letzteres entschieden.

Im bewussten Abgrenzen hast Du eine Wahl

Das Wort abgrenzen empfinden manche Menschen als negativ. Für mich bedeutet es, Dir Deiner Grenzen bewusst zu sein/werden und dann setzen und wahren zu können, wenn Du dies als nötig erachtest.

Erst im Erkennen Deiner Grenzen kannst Du die bewusste Wahl fällen, sie zu erweitern, zu festigen oder enger zu ziehen. Je nachdem, welche Bedürfnisse in Deinem Leben aktuell an oberster Stelle stehen.

Du möchtest Dich intensiver mit Deinen Grenzen und Deiner Fähigkeit, Dich angemessen abgrenzen und mit gutem Gewissen NEIN sagen zu können, befassen? Dann schreibe mir eine Nachricht und wir vereinbaren einen Termin für ein Erstgespräch. Ich brenne für dieses Thema und freue mich, wenn ich Dich unterstützen und Dir weiterhelfen kann. 🙂

Hab eine wundervolle Zeit!

Herzliche Grüße,

Jana

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Photo by Stefano Pollio on Unsplash

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