STOPP: Vom Auftauchen nach dem Untergehen

Ein bewusstes STOPP

Um wirklich etwas in Deinem Leben zu verändern und aus Deinen Mustern auszusteigen, bedarf es eines bewussten STOPP!

Kein STOPP, dass Dir von außen aufgezwungen wird. Kein STOPP, wozu Du überredet wurdest.

Nein. Dein STOPP zu Deiner aktuellen Situation muss aus Deinem tiefsten Inneren kommen. Sonst kommst Du nicht oder nur halbherzig ins Handeln.

Doch das Einzige, was unsere Muster WIRKLICH und NACHHALTIG verändern kann, sind Handlungen. Nichts anderes!

Da kannst Du noch so viele Glaubenssätze auflösen, Mantren singen und Dein Unterbewusstsein mit Affirmationen beschwören. Das alles bringt Dir REIN GAR NICHTS, wenn Du es nicht durch konkrete Handlungen in Dein Leben holst und durch neue Gewohnheiten manifestierst.

Ich freue mich sehr, mit folgendem Beitrag einer Leserin meine Blogparade „Sag Ja zu Dir!“ abzuschließen.

Nicole berichtet Dir von ihrem Auftauchen, nachdem sie sich völlig verausgabt hatte. Sie lernt langsam, STOPP zu sagen und sich gut dabei zu fühlen. Doch lies selbst:

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Alles begann mit einem STOPP

Eines Morgens war ich nicht mehr in der Lage, aus meinem Bett aufzustehen, um auf die Toilette zu gehen. Ich musste krabbeln….

Angst.

Panik.

Schwäche.

Und das war der Start vom Wahnsinn, der danach folgte.

Nach Ärzte-Odysseen, Krankschreibungen, Tabletten, Therapie etc. hieß es irgendwann Burnout / Depression.

Der Schock meines Lebens

Genau in dieser schweren Zeit, an der ich schon am Boden lag, kam der Anruf von meinem Vater. Dieser Anruf brachte mein Leben in eine Richtung, mit der ich nie gerechnet hätte.

Mein Vater, der für mich so wichtig war, sagte mir, dass er an Krebs erkrankt ist. Und zwar an Speiseröhrenkrebs.

Das war ein Schock.

In dem Moment, den ich nie in meinem Leben vergessen werde, stand die Welt still.

Ich habe geschrien und geweint und wusste sofort, dass MEIN über alles geliebter Vater nicht überleben wird.

Eine Zeit der Hoffnungslosigkeit und Dankbarkeit

Und seit dem Zeitpunkt nahm ich all die Kraft, die irgendwo noch rauszukramern war, und stand meinem Vater, und natürlcih auch meiner Mutter, bei.

Zwei Jahre zwischen Hoffen und Bangen, Weinen und Lachen, Schreien und Stummsein…..

Eine Zeit voll von vielen schlimmen Bildern, von Hilflosigkeit und Ungewissheit, Schmerz und Leid, aber auch von Nähe, Kümmern und Kämpfen.

Auch wenn die Zeit in mir ein Trauma ausgelöst hat und ich den schweren Kampf meines Vaters nie vergessen werde und auch nicht das Gefühl, das du so unendlich hilflos bist und der Mensch, den du bewunderst und liebst, jeden Tag ein Stück stirbt und du betest und auf ein großes Wunder hoffst, bin ich unendlich dankbar, dass ich noch zwei Jahre an der Seite meines Vaters war und ihn in jeder nur erdenklich dunklen Stunde unterstützen konnte.

Mein Leben hatte auf einmal die bunten Farben verloren

Nach dem Tod meines Vaters hatte ich das Gefühl, dass nun erwartet wird, dass das Leben einfach weiter geht.

Aber was war mit mir? Wie soll ich nach der harten Zeit einfach weiter machen? Womit?

Mein Leben hatte auf einmal die bunten Farben verloren. Ich hatte keine Kraft mehr und auch keinen Sinn. Wozu leben, wenn man doch so qualvoll und voller Leid sterben muss?

Ich fand keine Hilfe. Meine Familie wandte sich ab und meine Mutter war einfach nur erschöpft und krank. Selbst eine Trauerbegleiterin sagte zu mir, nach einem Jahr sollte das Trauern vorbei sein und erzählte mir lieber die Geschichte von ihrem Vater, anstatt mir zur Seite zu stehen.

In alte Muster

Also versuchte ich wieder, in meine alten Muster zu fallen und die perfekte, funktionierende Tochter zu spielen, die zwar ihren Vater gerade zwei Jahre mit Krebs begleitet hat, aber jetzt wieder voll gestärkt in die Welt zieht, um ja niemandem zur Last zu fallen.

Ging auch gut. Bis vorletztes Jahr.

Da hielt mein Körper meinem Theaterstück nicht mehr stand und zwang mich, mit dem Schauspiel aufzuhören.

Ich bekam Schmerzen im Bauch. Schmerzen, die durch nichts zu stoppen waren. Ich konnte nur liegen, nur liegen. Kein Arzt konnte mir helfen und ich war viel bei Ärzten und hatte unzählige Untersuchungen und Eingriffe.

Ich musste meinen Job aufgeben. Nichts ging mehr.

Der Schmerz machte mich wahnsinnig. Und wieder einmal konnte mir niemand helfen. Ich war wieder allein. Und? Hilflos.

Ganz leise war ich für mich da

Aber so hilflos wie ich immer dachte, war ich gar nicht. Denn ich kroch immer wieder aus meinem Loch, telefonierte, machte Termine bei den Ärzten und fuhr auch allein hin. Auch wenn es unheimlich anstrengend und zermürbend war.

Viele Ärzte haben mich aufgegeben oder weitergeschickt, aber ich war für mich da. Irgendwie ganz leise, aber da.

Und das ist die Essenz aus meiner Geschichte: Ich musste lernen, mich wieder zu erkennen und mit mir zu leben. Mich selbst ernst- und wahrzunehmen ohne das ich andere Menschen dafür brauche.

Mein Körper ist immer noch geschwächt, ich habe immer noch jeden Tag Schmerzen, die mir auch wirklich Angst machen, aber ich bleibe dran und versuche weiterzumachen.

Ich habe mein Lachen wiedergefunden und meinen Humor.

Langsam STOPP sagen lernen

Ich lerne ganz langsam STOPP zu sagen, auch wenn es sehr schwer ist. Aber ich stehe zu mir. Nicht jeden Tag, nicht immer, aber ich fange an, mich zu fühlen und zu beschützen und mich zu kümmern.

Und was habe ich auf meinem Weg gelernt, was hat mir geholfen und was habe ich getan:

  • Yoga, Qi Gong, Meditation, Krafttraining (wenn möglich)
  • Ernährungsumstellung, Beschäftigung mit Ernährung
  • Reisen, Natur, mein Hund (mein Retter)
  • Kreativität wieder entdecken und ausleben (fotografieren, nähen, schreiben)
  • Regelmäßige Rituale, Abläufe, Struktur
  • Lachen, Humor
  • Beten, glauben, hoffen
  • Massage
  • Hintergründe erforschen, Themen ausarbeiten
  • Wer bin ich, was will ich
  • Allein sein, Zuhause sein, nicht weglaufen
  • Loslassen, annehmen, akzeptieren
  • Andere Menschen loslassen, frei sein
  • Eigene Meinung entwickeln und aussprechen
  • Zu mir stehen, mich fühlen, mich sehen, nicht verunsichern lassen
  • Positives Denken
  • Dankbarkeit

Be yourself and never give up!

Papa, du fehlst mir immer noch unendlich. Aber du lebst in mir weiter, das merke ich so oft. Und das macht mich stolz.

Ich wünsche mir, dass ich mehr an die Öffentlichkeit gehen kann, einen Blog schreibe. Denn ich liebe es, kreativ zu sein, zu fotografieren, zu schreiben. Deshalb möchte ich meine Geschichte teilen, die euch Mut machen soll

Be yourself and never give up!

Nicole

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Sei Du selbst und gib Dich niemals auf!

In der Hektik des Alltags ist es nicht immer ganz einfach, gegen seine tiefsitzenden Muster anzukommen. Wenn wir gestresst sind, lassen wir uns leichter von unserem Ziel abbringen, weil uns die Kraft dazu fehlt und wir unser Ziel nicht mehr richtig im Fokus haben.

Ich kenne das selbst zu gut und sorge dafür, dass ich zu meinen Veränderungswünschen immer Impulse von außen erhalte, die mich an mein Ziel erinnern.

Wenn auch Du Dir solche Impulse wünschst, trag Dich in meinen Newsletter ein und hol Dir GRATIS regelmäßig Inspiration und Motivation auf Deinem Weg zu Dir selbst.

Suchst Du konkrete Unterstützung, dann schreib mir und wir vereinbaren einen Termin für ein Erstgespräch. Mit meinem 1:1 Coaching kann ich Dir helfen, die von Dir gewünschten Veränderungen in die Welt zu bringen. Ich freu mich auf Dich! 🙂

Auch wenn es manchmal im Leben nicht so scheint: Du hast immer die Möglichkeit, Dich für das Leben zu entscheiden, dass DU Dir wünschst. Die Frage ist nur: Was bist Du bereit, dafür zu tun?!

Sei ganz herzlich gegrüßt,

Jana

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Photo by Dominik Vanyi on Unsplash

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