Selbstwert stärken – Mit diesen 4 Übungen klappt’s

Selbstwert – Du bist was Du denkst

50 000. So viele Gedanken schwirren uns tagtäglich durch den Kopf. 50 000!!!! Das ist ne ganze Menge. Welche von diesem Riesenangebot unseren Selbstwert stärken und welche ihn schwächen, darum geht es in diesem Artikel.

Welchen Gedanken soll man Glauben schenken?

Welchem KANN man Glauben schenken? Ich weiß zwar nicht, wie das gemessen wird – kann man Gedanken messen? – aber wenn das stimmt:

Wieso schlagen wir uns dann immer mit den selben Gedanken herum, die in der Regel unseren Selbstwert schwächen? Es muss doch mindestens genauso viele geben, die unseren Selbstwert stärken!

Weshalb schenken wir Gedanken, die unseren Selbstwert bombardieren und uns fertig machen, überhaupt unsere Aufmerksamkeit, wenn es doch auch so viele gibt, die unseren Selbstwert stärken, uns aufbauen, ein Lächeln ins Gesicht zaubern und Gelassenheit schenken?

Suche Dir Deine Gedanken sorgfältig aus

Eine meiner größten Herausforderungen war, mir den Gedanken erlauben zu können, dass es möglich ist, mir aussuchen zu können, was ich denken möchte.

Ich erinnere mich noch genau, wie ich 2007 in einem Seminar für Gewaltfreie Kommunikation in Berlin saß und fasziniert den Ausführungen der Seminarleiterin lauschte. Die Option, hier selbst wählen zu können, was ich glauben möchte und was nicht, war mir damals so befremdlich wie ein Wesen von einem anderen Planeten. Dass es hier überhaupt eine Wahlmöglichkeit gab, war mir bis zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht bewusst!

Folgendes Beispiel brachte mir ein erstes Verständnis:

Stell Dir vor, Du fährst mit Deinem Auto auf der Autobahn. Du befindest Dich gerade auf der linken Spur um einen LKW zu überholen. Da siehst Du im Rückspiegel ein Auto auf Dich zu rasen. Es gibt Dir Lichthupe, fährt dicht auf, drängelt.

Wie reagierst Du?

Gedanken beeinflussen unser Verhalten

  1. Sobald Du den Wagen auf Dich zu rasen siehst, denkst Du: „So ein Arsch! Der denkt wohl, ihm gehört die Straße allein!“ Du regst Dich über den Fahrer auf, bist empört über dieses großkotzige Verhalten und fluchst. Du beginnst einen Machtkampf: Du nimmst den Fuß leicht vom Gaspedal, um dem Fahrenden hinter Dir zu signalisieren, dass seine Masche bei Dir nicht zieht. Nachdem Du den LKW überholt hast, lässt Du Dir Zeit beim Rüberziehen auf die rechte Spur. Wenn die Aktion vorbei und der Fahrer an Dir vorübergezogen ist, sitzt Du vollgepumpt mit Stresshormonen hinter dem Steuer Deines Wagens. Aufgrund der stark eingeschränkten Bewegungsmöglichkeiten im Auto kannst Du das Adrenalin nicht abbauen, wodurch Dir Dein Körper beim Stress abbauen keine große Unterstützung sein kann. Du fühlst Dich zittrig und es dauert noch eine ganze Weile, bis sich Dein Herzschlag beruhigt hat und Du Deine Gedanken von dem Vorfall weglotsen kannst.
  2. Sobald Du den Wagen hinter Dir bemerkst, denkst Du Dir „Oh Mann, da hat es aber jemand eilig. Vielleicht ein Notfall!“ Du überholst den LKW und ziehst auf die rechte Spur so schnell es Dir möglich ist. Wenn der Fahrer vorbei ist, wünscht Du ihm in Gedanken alles Gute und hoffst, dass es nichts Ernstes ist. Vielleicht liegt seine schwangere Frau in den Wehen auf der Rückbank. Wer weiß!?!

Ganz ehrlich: Welche der beiden Reaktionen wäre Deine gewesen? Meine damals sicherlich nicht die 2. 😉

Glaube nicht alles was Du denkst

Gerade habe ich dir erzählt, dass es mir sehr schwer fiel zu glauben, dass ich mir aussuchen könnte, was ich denken möchte.

Eine treffendere Formulierung fand ich bei Byron Katie, die sagt: Glaube nicht alles was Du denkst. Um es noch präziser zu formulieren: Wähle ganz bewusst aus, welchem Gedanken Du Glauben schenken möchtest.

Du kannst nichts für Deine Gedanken. Die kommen, wie sie Lust und Laune haben. Aber Du kannst etwas dafür (tun), welchem von ihnen Du Glauben schenkst.

In dem eben geschilderten Fall kannst Du nicht wissen, was den Fahrer zu so einem Verhalten getrieben hat. Und höchstwahrscheinlich wirst Du es auch nie erfahren.

Wieso Dir selbst den Stress machen und in den Kampfmodus verfallen? Ist es nicht viel angenehmer, stattdessen das Gefühl zu haben, Du hättest jemandem geholfen, indem Du ihm den Weg so schnell wie möglich frei gemacht hast?

Erzähle Dir Geschichten, die Dich entspannen

Selbstwert stärken mit Jana Ritzen, der GlücksSchmiedin

Wir erzählen uns selbst den ganzen Tag Geschichten. Über uns, über andere, über die Welt. Wieso Dir nicht einfach Geschichten erzählen, die Dir gut tun? Welche, die Dich entspannen, in den Wohlfühl-Modus versetzen und das Gute im Anderen sehen? Geschichten, die das Gute in DIR sehen und Dein Selbstwert stärken?

Weil es nicht stimmen könnte, ist jetzt vielleicht Deine Antwort. Das war damals zumindest mein Gedanke (und ist es heute manchmal auch noch). Aber Deine Geschichte könnte auch nicht stimmen. So what?

Was tat ich denn bisher?

Das leuchtete mir ein. Vor allem aber faszinierte mich, dass ich die Freiheit haben sollte, mir meine eigene Geschichte aussuchen zu dürfen. Eine, die mir besser gefiel und vor allem, die für mich gesünder war. Geschichten, die uns stressen, mindern unseren Selbstwert und machen uns krank.

Aber Moment mal: „…dass ich die Freiheit haben sollte, mit meine eigene Geschichte aussuchen zu dürfen“? Was tat ich denn bisher? Suchte ich mir nicht schon längst meine eigene Geschichte aus?

Wenn ja, wieso faszinierte mich dann der Gedanke, mir eine EIGENE Geschichte aussuchen zu DÜRFEN? Eine, die mir BESSER GEFÄLLT?

Wenn wir uns laut den Erläuterungen der Seminarleiterin selbst Geschichten erzählen, dann habe ich mir bisher doch schon immer selbst ausgesucht, welche ich mir erzähle.

Wieso hatte ich dann das Gefühl, endlich die Freiheit zu haben, mir meine EIGENE Geschichte erzählen zu DÜRFEN?

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Gelernte Geschichten

Weil ich mir bis dahin nicht meine eigenen Geschichten erzählt hatte.

Ich erzählte mir die Geschichten, die ich in meiner Kindheit und Jugend und im jungen Erwachsenenalter gehört und gesehen hatte. Von meinen Eltern, meinen Lehrern, von Freunden, Bekannten, Verwandten. Von der Gesellschaft, der Werbung, Hollywood, Bollywood und wie sie alle heißen.

Ich denke, wir alle kennen diese Momente, in denen wir unser eigenes Erleben überschreiben, weil jemand anderes uns erzählt, wie es „wirklich“ war. Von klein auf kenne ich sie. Und auch heute noch nehme ich sie wahr.

Ich habe längst nicht alle Geschichten aufgedeckt, die mir nicht gut tun. Und manchmal lasse ich mir auch heute noch Geschichten aufs Auge drücken, die sich negativ auf mich und mein Selbstwert auswirken.

Geschichten, die mir Angst machen, mich klein halten, mich schlecht machen. Kurz: Geschichten, die meinen Selbstwert mindern statt stärken.

Erlaube Dir, Dir DEINE EIGENEN Geschichten zu erzählen

Anderen Menschen immer weniger erlaubend, mir zu erzählen, wie ich die Welt wahrzunehmen habe, suche mir meine Geschichten mittlerweile lieber selber aus.

Ich entscheide immer mehr und immer bewusster, worauf ich bei mir und anderen den Fokus lege.

Und das hat unheimlich viel damit zu tun, dass ich es mir wert bin, mir das zu ERLAUBEN.

Es fühlte sich zu Beginn (und auch heute noch manchmal) ungeheuerlich an, mir meine Geschichte so zu erzählen, wie ICH sie denke, fühle und sehe. Meinem Selbstwert hat das im Laufe der letzten Jahre mehr als gut getan. Das kannst Du mir glauben!

Selbstwert stärken übungen

4 Übungen, die Deinen Selbstwert stärken

Um Dich ein wenig im Geschichtenerzählen zu inspirieren, habe ich Dir heute 4 Übungen in Form von hausgemachten Gedanken mitgebracht, mit denen Du Deinen Selbstwert stärken und trainieren kannst.

Dein Training besteht in der Arbeit, folgenden Gedanken Glauben schenken zu können – aus tiefstem Herzen:

Selbstwert stärken Übung #1: Ich bin wichtig!

Meine Erlebnisse zählen.

Die Art, wie Du die Welt erlebst. Die Weise, wie das Leben Dir begegnet. Das alles ist nicht nur wichtig, es ist vor allem einzigartig.

Niemand anderes auf diesem Planeten war exakt denselben Ereignisse ausgesetzt wie Du. Und niemand, der streckenweise dasselbe Ereignis wie Du zu seinem Leben zählen darf, hat es exakt genau so erlebt wie Du.

Selbstwert stärken mit 4 Übungen von Jana Ritzen

Ich meine damit nicht, dass Du einen Blog oder Deine Autobiographie schreiben sollst. Natürlich kannst Du das und Du wirst mit Sicherheit mehrere Hundert, wenn nicht sogar Tausend Menschen unter den 7 Milliarden Menschen auf diesem Planeten finden, die Du mit Deiner Geschichte inspirieren kannst. Wenn Du das möchtest.

Ich habe etwas zu sagen.

Ich meine hier vorrangig Alltagssituationen, in denen Du das Gefühl hast, nichts zu sagen zu haben.

Zum Beispiel, wenn Dich jemand in Grund und Boden argumentiert und Du beginnst, an Deiner eigenen Wahrnehmung zu zweifeln, weil der andere seine so überzeugend darlegen kann.

Sicherlich ist nichts falsch daran, die Sichtweise des Anderen für sich zu überprüfen.

Wenn Du aber etwas zu hören bekommst, was sich für Dich nicht stimmig anfühlt, dann fühlt es sich nicht stimmig an. Punkt. Da können die Argumente noch so überzeugend vorgebracht werden. Was für Dich stimmig ist oder nicht kannst nur Du be-STIMMEn.

Gib DEINEM Erleben eine Stimme. Am besten Deine eigene! Zuerst in Dir drin und zu Dir selbst. Wenn Du Dich etwas sicherer fühlst, traue Dich nach und nach mit Deiner Stimme nach außen. Teile Deine Erlebnisse mit Deinen Mitmenschen. Du wirst ihr Leben bereichern. Und sie werden Dir im Gegenzug ihre Erlebnisse und Erkenntnisse schenken.

Deine Stimme ist genauso viel wert wie die eines jeden anderen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger!

Selbstwert stärken Übung #2: Wenn ich etwas nicht weiß oder kann, kann ich es lernen!

Wie oft im Leben habe ich in dem Moment aufgegeben, an dem ich merkte, dass ich etwas nicht weiß oder kann.

Aufgegeben ist hier das falsche Wort. An den Punkt, aufgeben zu wollen, hätte ich erstmal kommen müssen. Und dafür hätte ich erstmal anfangen müssen. Ich dachte oft gar nicht daran, es überhaupt zu versuchen.

Und warum habe ich es nicht versucht? Weil ich immer dann, wenn ich erfuhr, dass mir etwas fehlte – eine Fertigkeit oder Geld oder die Erfahrung – die Sache schon beiseite schob. Ich dachte nicht daran, einfach anzufangen und mir das, was mir fehlte, dann anzueignen oder zu beschaffen.

Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass mir sehr lange gar nicht klar war, dass ich überhaupt etwas anderes versuchen wollte als das, was ich tat.

Suche Dir ein Dich unterstützendes Umfeld

Selbstwert stärken mit Unterstützung von Jana Ritzen, der GlücksSchmiedin

Das Umfeld ist in vielen Fällen oft leider nicht sehr hilfreich. Viele überfluten Dich mit ihren eigenen Ängsten:
„In diesem Beruf einen Job zu bekommen ist aber sehr schwer.“ – Ja, aber schwer bedeutet nicht gleich unmöglich.
„Was, Du willst jetzt nochmal studieren? Wovon willst Du denn dann leben?“ – Ja, will ich, sonst würde ich es ja nicht machen! Weiß ich jetzt noch nicht, aber ich werde eine Lösung finden!
„Wenn Du das nicht von Anfang an professionell aufziehst, kannst Du das vergessen!“ – Ja genau, jeder Profi hat als Profi angefangen. Schon klar!
„Das wär mir zu unsicher. Hast Du keine Angst, das das in die Hose gehen könnte?“ – Doch, aber lieber gescheitert und was dazu gelernt als unglücklich in meiner vermeintlichen Sicherheit zu versumpfen.

Umgib Dich mit Menschen, die Dich wachsen sehen wollen. Du hast nur dieses eine Leben. Wann willst Du es leben?

Selbstwert stärken mithilfe von Jana Ritzen Coaching

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Selbstwert stärken Übung #3: Ich darf groß denken!

Innerhalb Deiner Komfortzone zu denken ist bequem. Innerhalb Deiner Komfortzone zu bleiben, gibt Dir das Gefühl von Sicherheit und Kontrolle.

Niemals Dein Denkmuster zu ändern bedeutet, dass sich Dein Leben niemals ändern kann. In Deinem Denkmuster zu verharren bedeutet, dass Du immer dafür sorgen wirst, dass sich die Dinge immer genau so entwickeln, wie Du sie erwartest.

So sorgst Du für Sicherheit. Egal wie groß Dein Drama bei jeder wiederholten Inszenierung ist: Es ist Dir bekannt und Du weißt ganz genau, bei welchem Stichwort Du wie zu handeln hast. Du kennst Deine Rolle in- und auswendig und weißt sie zu spielen.

Du wehrst Dich gegen diese Behauptung? Kann ich total verstehen. Obwohl ich selbst genau weiß, dass es so ist, wehre ich mich in entscheidenden Momenten auch immer noch dagegen! Dann ist dringend Selbstwert Pflege im Sinne von Ängste beruhigen und Mut zusprechen angesagt.

So unglaublich es klingt, aber viele verharren lieber in einem unglücklichen Leben, in dem sie jede Minute schon im Voraus kennen als sich ins Unbekannte zu wagen. Du auch?

Im Unbekannten hast Du keine Kontrolle. Du weißt nicht, was kommen wird und wie Du Dich dann verhalten sollst.

Die Hölle, das sind die anderen

Anstatt die Dinge auf Dich zukommen zu lassen, boykottierst Du viele Möglichkeiten, um ja nicht in dieses Neuland vorstoßen zu müssen.

Dazu fällt mir das Drama „Die geschlossene Gesellschaft“ von Jean-Paul Sartre ein, in welchem ich als Tänzerin die Rolle der Inès monatelang dargestellt habe.

Es geht darin um drei Menschen, zwei Frauen und ein Mann, die nach ihrem Tod eingeschlossen in einem Raum in der Hölle aufeinander treffen. Alle drei stehen zueinander in Rivalität. Inès ist hinter Florence her, die hinter Garcia und der wiederum hinter Inès. Unter den Augen des jeweiligen Rivalen hält keine Lebenslüge stand. So werden die drei zu ihren eigenen Folterknechten.

An einer Stelle erhalten die drei die Möglichkeit, den Raum zu verlassen. Doch sie entscheiden sich dagegen. Sie verharren lieber in der bekannten Hölle als sich ins Unbekannte zu wagen. Zu groß ist die Angst, dass das, was sie erwarten könnte, noch schlimmer sein könnte, als das, was sie bereits kennen.

Habe den Mut zu scheitern

Tatsächlich wirst Du aber nie wissen, ob das, was Du im Unbekannten vorfindest, tatsächlich schlimmer ist als das, was Du kennst, wenn Du Dich nie dorthin wagst. Du wirst nie erfahren, ob Du gewinnen oder scheitern wirst, wenn Du den Schritt nach draußen nicht mal versucht hast.

Selbstwert stärken und das Leben Deiner Wahl leben

Meine Erfahrungen ermutigen mich. Mir hat das Neuland bisher ausschließlich Verbesserungen in meinem Leben gebracht. Was nicht bedeutet, dass ich ausschließlich positive Erfahrungen gemacht habe. Bedeutend für mich waren und sind letztendlich aber gar nicht so sehr die Ereignisse, die sich vielleicht ergeben, sondern meine Entwicklung dabei. Und ich bemerke, wie jeder neue Schritt ins Unbekannte meinen Selbstwert ein Stückchen wachsen lässt.

Stillstand ist für mich das Schlimmste und hat nichts mit Leben zu tun. Leben muss fließen können. Lebensstau ist wie eine gezogenen Handbremse bei voller Fahrt und macht uns krank.

Vorbild Bambus

In den letzten Jahren haben sich diese Verbesserungen vor allem in meinem Inneren vollzogen. Glaube bitte nicht, all dies innerhalb von wenigen Tagen oder Wochen vollziehen zu können. Es dauert. Gib Dir Zeit!

Ich denke bei diesem Prozess gerne an eine Bambussorte (ich weiß nicht, wie sie heißt). Sie braucht nach dem Einpflanzen sechs Jahre, um ihre Wurzeln auszubauen. Oberhalb der Oberfläche bekommst Du von ihrem Wachstum nichts mit. Doch wenn sie ihre Wurzeln fertig ausgebaut hat – diese gehen zum Teil bis zu 15 Meter tief in den Boden – schießt sie innerhalb kürzester Zeit mehrere Meter in die Höhe.

Mein Prozess begann sehr langsam vor 10 Jahren. Und die Veränderungen, die ich mir wünschte (insofern ich mir ihrer bewusst war), beginnen sich erst jetzt in Mini-Mini-Schritten in meinem äußeren Leben zu manifestieren.

Es wird noch eine ganze Weile dauern, bis sich mein äußeres und mein inneres Leben synchronisiert haben werden. Diesbezüglich herrschte bei mir eine sehr lange Zeit eine ziemlich große Diskrepanz. Diese hat sich in den letzten Jahren erheblich verkleinert. Aber ich bin auf dem Weg und werde ihn weiter gehen. Die Belohnung dafür ist jetzt schon enorm!

Traue Dich, glücklich werden zu wollen

Auch wenn ich manchmal ungeduldig bin, erlaube ich es mir, nicht über Nacht Wunder vollbringen zu müssen. Ja, ich habe viele Dinge in meinem Leben verstanden. Aber ich habe so viele Dinge auch noch gar nicht verstanden. Und von vielen Dingen weiß ich noch nicht mal, dass es da für mich etwas zu verstehen gibt.

Aber das macht nichts. Seit ich mich entschlossen habe, zu lernen, wie das mit dem Glücklichwerden geht, geht es mir von Jahr zu Jahr besser.

Ich bin immer ein Chaot gewesen. Ich hatte aber innerhalb des Chaos immer eine gewisse Struktur. Diese ist mir durch die Veränderungen phasenweise komplett abhanden gekommen, was wirklich wahnsinnig anstrengend war (und manchmal noch ist).

Selbstwert stärken - Inspiration und Motivation von Jana Ritzen

Veränderungsprozesse bringen Chaos und Verwirrungen mit sich

Diesem Chaos standzuhalten ist phasenweise nicht zu unterschätzen. Ich war manchmal drauf und dran, alles hinzuschmeißen und mir einfach irgendeine Struktur aufzuzwingen, damit ich endlich wieder das Gefühl haben konnte, mein Leben würde „in Bahnen verlaufen“, wie man das so schön umschreibt.

„In Bahnen“ ist mein Leben noch nie verlaufen und das wird es wohl im herkömmlichen Sinn auch nie tun. Ich bin dafür absolut ungeeignet.

Und ganz ehrlich? Ich möchte das auch gar nicht mehr. Ich möchte lieber meinen ganz eigenen Weg finden, unabhängig davon, ob der dann allgemein als „in Bahnen“ verlaufend betrachtet wird oder nicht.

Dafür erlaube ich mir, „groß“ zu denken. Sprich:

  • Zu denken, dass ich wichtig bin. Das ist für mich groß!
  • Zu denken, dass ich alles lernen kann, was ich wirklich möchte. Das ist für mich groß!
  • Mir zu erlauben, dass ich all das denken DARF. Das ist für mich groß!

Auch Du kannst und darfst Dir erlauben, groß zu denken. Was auch immer „groß“ für Dich bedeutet!

Für mich bedeutet es, in Echtzeit leben zu können. Das heißt, mein inneres und äußeres Leben und Erleben in Synchronität zu bringen. ♥︎

Selbstwert stärken Übung #4: Ich vertraue dem Leben und lerne!

„Das weiß ich doch schon alles.“ „Das funktioniert bei mir nicht.“ „Ich hab das schon so oft versucht.“

Das sind Aussagen, die ich selbst schon tausendfach gedacht und geäußert habe. Immer wieder höre ich sie in Gesprächen mit Menschen, die Veränderungen in ihrem Leben wünschen, es aber dann doch nicht schaffen.

Es geht dabei weniger um die Tatsache, dass sie es nicht schaffen können als vielmehr darum, dass sie es nicht wirklich wollen. Ich gehe dabei von mir aus. Vielleicht ist es bei Dir ja ähnlich.

Wenn ich eine Veränderung nicht schaffe, dann weiß ich ganz tief in mir drin, dass ich sie nicht wirklich möchte. Zumindest nicht zu diesem Zeitpunkt.

Weil ich

  • Angst vor ihr habe.
  • zu bequem bin, sprich, es mir noch nicht schlecht genug geht.
  • keine Peilung habe, wie ich sie herbei führen soll.
  • zu stolz bin, jemanden um Hilfe zu bitten.
  • mich schäme, etwas nicht zu wissen.

Weil, weil, weil. Die Liste kannst Du beliebig fortführen.

Und weil das alles bei uns so ist, wir uns das aber nicht offen eingestehen wollen, finden wir Gründe, weswegen das alles bei uns nicht klappt.

Selbstwert stärken und Gelassenheit lernen

Erspare Dir selbst Deine Arroganz

Hör auf, Dir und dem Rest der Welt beweisen zu wollen, was bei Dir alles nicht funktioniert. Wieviel Energie habe ich damit verpulvert.

Und erspare Dir selbst diese Arroganz, andere herauszufordern, Dich vom Gegenteil überzeugen zu wollen.

Niemand wird Dich vom Gegenteil überzeugen können, wenn Du es nicht zulässt. Wenn Du davon überzeugt sein möchtest, dass nichts bei Dir hilft, um Dir zu einem friedlicheren Leben mit Dir selbst zu verhelfen, ist Dein Fokus darauf ausgerichtet, alle Beweise in Deinem Umfeld herauszufiltern, die Dich darin bestätigen werden.

Wenn Du in Deinem Leben WIRKLICH etwas verändern möchtest, dann trau Dich, die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, dass die Regeln der Veränderung auch auf Dich zutreffen. Besteh zu Deinem eigenen Besten nicht darauf, ausgerechnet hier etwas Besonderes sein zu wollen.

Du BIST etwas ganz Besonderes. Ohne Zweifel. Jede und jeder von uns ist das!

Richte Deinen Fokus darauf aus, Dir zu beweisen, dass auch bei Dir die Regeln der Veränderung funktionieren.

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Sei immer bereit zu lernen

Verstecke Dich nicht hinter Aussagen wie „Das habe ich doch alles schon probiert. Das funktioniert bei mir nicht.“ Hast Du es WIRKLICH probiert? Ist es Dir gelungen, in vollem Kontakt mit Dir zu sein, während Du entsprechende Übungen durchgeführt, Fragen beantwortet hast?

Ich arbeite gerade mit einem Online-Kurs, den ich bereits dreimal angefangen hatte. Ich habe ihn dreimal an unterschiedlichen Stellen abgebrochen. Aber immer relativ am Anfang. Wieso habe ich den Kurs jedes Mal abgebrochen? Weil ich keinen Zugang zu mir finden konnte.

Verwirrung ist gut

Ich habe die Fragen ziemlich oberflächlich beantwortet. Nicht, weil ich keine Lust hatte, mich einzulassen, sondern weil ich bei diesem Thema einfach keinen Zugang zu mir fand.

Ich stehe dann wie vor einer Nebelwand. Sehe nichts, fühle nichts und bin maximal verwirrt.

Verwirrung ist gut. Es zeigt, dass sich etwas in Deinem Muster neu ordnet. Du kannst diese Neuordnung nicht bewusst steuern. Das Einzige was hier hilft ist, offen für Veränderungen bleiben und bereit sein, Neues zu lernen.

Nach einer Challenge auf Facebook zu diesem Thema habe ich endlich den Zugang zu diesem Thema in mir finden können und habe den Kurs nun ein viertes Mal gestartet. Dieses Mal werde ich dranbleiben und alle 22 Lektionen durchführen. Zwei Reinigungsprozesse mit der entsprechenden Tränenflut habe ich bereits durchlaufen. Und ich befinde mich gerade mal in Lektion 4. Ich darf mich also auf noch auf einiges freuen. 😉

Du kannst aus ALLEM etwas lernen

Ich hätte mich jetzt aber auch zurücklehnen und sagen können: Der Kurs funktioniert (bei mir) nicht. Dreimal hatte ich ihn schon angefangen und dreimal habe ich ihn abgebrochen. Irgendwie brachte er mir nichts. Die Schuld lag jedoch nicht in der Konzeption des Kurses oder beim, sondern ganz allein bei mir.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass mir immer dann die Menschen und Dinge in meinem Leben begegnen, wenn ich bereit für sie bin. Der Kurs begegnete mir das erste Mal vor zwei Jahren. Es war zu einem Zeitpunkt, an dem ich bereit war, mich das erste Mal in meinem Leben ganz bewusst mit einem bestimmten Thema auseinanderzusetzen.

Schnell merkte ich, dass ich zunächst noch ein paar Dinge zu Ende bringen musste, um Zeit und Platz für die Bearbeitung und die Informationen aus diesem Kurs schaffen zu können. JETZT bin ich so weit und es macht unheimlich Spaß, trotz Tränen und manchmal unangenehmer Gefühle, das Thema mit Hilfe dieses Kurses zu bearbeiten!!

Nach meiner Erfahrung kannst Du aus ALLEM etwas für Dich heraus ziehen. Und sei es auch noch so ein winziges Detail.

Bleib immer offen für das Lernen! Sei immer bereit, eine Lektion, von der Du dachtest, Du hättest sie bereits gelernt, zu wiederholen, wenn das Leben sie Dir vorsetzt.

 Selbstwert stärken und gelassen bleiben

Umarme Deine Unvollkommenheit

Die größte Hilfe, um Dein Selbstwert zu stärken, ist es, Deine Unvollkommenheit anzunehmen. Sei Dir ihrer bewusst. Ruhe Dich nicht auf ihr aus, aber bekämpfe sie auch nicht. Nimm ihr gegenüber eine gelassene Haltung ein. Beschimpfe Dich nicht, wenn Du mal etwas nicht kannst oder nicht so bist, wie Dich irgend jemand jetzt gerade gerne hätte, damit sein Leben angenehmer ist.

Sei versichert, dass NIEMAND, absolut NIEMAND auf diesem Planeten vollkommen ist! Du bist also nicht allein.

Selbstwert stärken und Gelassenheit lernen mit Jana Ritzen

Wenn auch Du gerne unvollkommener werden möchtest und Dir Unterstützung bei der Stärkung Deines Selbstwertgefühls und Deinem JA zu DIR wünschst, schreibe mir eine Nachricht und vereinbare ein Erstgespräch mit mir. Oder trag Dich in die Interessenliste für das im Herbst startende GruppenCoaching ein. Ich freue mich, Dir weiterhelfen zu können!

In diesem Sinne wünsche ich Dir eine wundervolle Woche und eine großartige Reise durch Dein herrlich unperfektes Leben!! ♥︎

Herzliche Grüße,

Jana

PS: Ich habe Dir die 4 Übungen in einem pdf zusammen gefasst, damit Du sie Dir ausdrucken und an den Kühlschrank hängen kannst. >>> Selbstwert Booster herunterladen <<<

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Kennst Du schon meine 5-Tage-Challenge „Mut zum NEiN“? Hier geht’s lang…

Titelfoto by Christopher Campbell on Unsplash

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