Gelassenheit: Die 4 indianischen Gesetze

Die 4 indianischen Gesetze der Spiritualität

Beim Lachyoga trainieren wir unseren Inner Spirit, wie Madan es nennt, was uns auf Dauer mehr Gelassenheit im Leben gibt.

Ich habe darüber bereits geschrieben und welche Auswirkungen die 5 Prinzipien des Inner Spirit auf mein Leben haben.

Als Ergänzung dazu möchte ich Dir heute die 4 indianischen Gesetze der Spiritualität vorstellen, über die ich vor einigen Jahren im Netz stolperte.

Diese Gesetze unterstützen Dich genau wie der Inner Spirit des Lachyoga dabei, mehr Gelassenheit und Freude in Deinem Leben zu integrieren.

Gelassenheit lernen #1

Gelassenheit üben mit Jana Ritzen . Die GlücksSchmiedinEs gibt keine Zufälle. Jede einzelne Person, die in Dein Leben tritt, trägt ein Geschenk für Dich in ihrer Beziehung zu Dir.

Manche erkennst Du schnell und nimmst sie mit Freuden entgegen.

Andere wirst Du ablehnen und Dich gegen sie wehren. Ihre Kraft und Schönheit liegt verborgen unter einer unschönen und manchmal auch hässlichen Verpackung.

Bei einigen wiederum kannst Du das Geschenk erkennen, kannst sie aber irgendwie nicht entpacken. Die Schnüre, mit denen sie eingewickelt sind, wollen erstmal entknotet und entworren werden.

Kannst Du dieses erste Gesetz für Dich annehmen, wirst Du einen sehr großen Schritt in Richtung Gelassenheit gehen. Wie oft wehren wir uns gegen Menschen, denen wir nicht einfach aus dem Weg gehen können??

Statt Dich zu wehren, schaue Dir diese Menschen genauer an. Was ist der eigentliche Grund, weswegen Du Dich über sie ärgerst? Ich bin sicher, Du wirst sehr schnell feststellen, dass Dein Ärger über sie kaum etwas mit ihnen zu tun hat. Sondern mit Dir. 🙂

Der Typ da hinten macht Dich wütend, weil er so laut ist? Was genau ärgert Dich daran? Dass er Raum für sich beansprucht? Oder dass er einfach etwas macht, was Du Dir nicht erlaubst?

Der erste Einwand in diesen Fällen ist meist: Nä, so wie der möchte ich nie sein!! Nein, natürlich nicht. Es geht ja auch nicht um die Art, WIE er es macht. Die ärgert Dich gar nicht so. Es geht vielmehr darum, DASS er es macht. Überprüf das mal für Dich, wenn Du Dich das nächste Mal über jemanden ärgerst.

Oft begegnen wir immer wieder einem ganz bestimmten Menschenschlag und Du fragst Dich: Wieso gerate ich immer wieder an solche Menschen?

Die Antwort ist ganz einfach: Du hast Deine Lektion noch nicht gelernt. Sobald Du das Geschenk, was diese Menschen für Dich bereithalten, annimmst, wird dieser Menschenschlag in Deinem Leben keine Rolle mehr spielen.

Jeder Mensch, der Dir in Deinem Leben begegnet, steht für etwas. Jeder lehrt Dich etwas ganz Bestimmtes und bringt Dich in Deinem Leben voran. Vorausgesetzt Du nimmst die Begegnungen an.

Gelassenheit lernen #2

Gelassenheit lernen durch gesundes Abgrenzen und Nein sagen mit Jana Ritzen . Die GlücksSchmiedinBefreie Dich von Gedanken wie „Wenn ich das anders gemacht hätte, dann wäre es anders gekommen.“ Ja, Du hast Recht. WENN Du bestimmte Dinge in Deinem Leben anders gemacht HÄTTEST, dann WÄRE es anders gekommen.

Hast Du aber nicht. Punkt.

Was bringt es Dir, Dich im Nachhinein damit zu quälen, dass Du die Dinge so gemacht hast wie Du sie gemacht hast? Nichts!

  1. Kannst Du wirklich ganz sicher sein, dass es einzig und allein nur an Deinem Handeln oder Nicht-Handeln gelegen hat, dass sich die Dinge so entwickelt haben, wie sie sich entwickelt haben? Meistens spielen da ja mehrere Faktoren mit. 😉
  2. Wenn Du die Dinge nicht so gemacht hättest, wie Du sie gemacht hast, hättest Du auch nicht die darauf folgende Erfahrungen gemacht und wärst damit nicht der Mensch, der Du heute bist!

Gönne Dir also auch in dieser Hinsicht mehr Gelassenheit. Ja, ärgere Dich kurz über Dinge, die Du hättest anders machen können. Dann lass sie los, lerne aus ihnen und mache es das nächste Mal anders.

Ich schreibe bewusst nicht „besser“, denn das, was Du getan hast, war in diesem Moment Deines Lebens das Beste, was Du tun konntest. Zu einem anderen Zeitpunkt HÄTTEST Du es anders gemacht. Zu diesem speziellen Zeitpunkt HAST Du es aber nicht anders gemacht und das wird seinen Grund gehabt haben. Lass es gut sein im Sinne von: Sieh das Gute darin!! 🙂

Gelassenheit lernen #3

Gelassenheit kann man lernen mit Jana Ritzen . Die GlücksSchmiedin„Wieso habe ich das nicht schon viel früher gemacht?“ fragen sich viele, die es endlich geschafft haben, Dinge anzugehen, die sie schon lange angehen wollten.

Weil Du früher noch nicht bereit dazu warst. Gehst Du Dinge an, deren Zeit noch nicht gekommen ist, ziehst Du sie nicht konsequent durch oder brichst sie ab. Das liegt ganz einfach daran, dass Deine Energien noch woanders gebunden sind.

Etwas Neues kann nur dann beginnen, wenn Altes abgeschlossen ist. Du setzt eine Menge Energie frei, wenn Du alte Geschichten abschließt.

Schiebst Du diese statt dessen nur in den Keller, schiebst Du Deine Energie gleich mit dorthin und bist nicht frei. Mit der Hand an der Kellertür versuchst Du weiterzugehen. Das kann nicht funktionieren.

Da Du das Abschließen von alten Geschichten nicht forcieren kannst, brauchst Du Dich

  1. gar nicht stressen, wenn Du bestimmte Dinge (noch) nicht loslassen kannst und
  2. Dir keine Vorwürfe machen, weshalb Du dieses oder jenes nicht schon längst getan hast.

Die Dinge geschehen, wenn Du bereit dafür bist. Vorher wirst Du unbewusst dafür sorgen, dass sie nicht geschehen.

Ich empfinde in unserer heutigen Zeit, dass wir uns nicht mehr genügend Zeit geben, um Dinge reifen zu lassen. Dinge geschehen zu lassen. Alles wird forciert. Schneller, größer, besser, weiter. Manchmal ist der langsame Weg der schnellste. Der russisch-französich-US-amerikanische Komponist Igor Fjodorowitsch Strawinsky brachte es auf den Punkt: „Ich habe keine Zeit mich zu beeilen.“

Gelassenheit lernen #4

Gelassenheit durch Grenzen setzen und Nein sagen mit Jana Ritzen . Die GlücksSchmiedinThat’s it! So einfach und für uns doch oft so schwer.

Loslassen ist der entscheidende Faktor für mehr Gelassenheit. Im Grunde unterstützen Dich alle vier Gesetze genau darin: Im Loslassen!

Du bist Dein eigener Meister

Ich glaube, dass es eine übergeordnete Instanz in Dir gibt, die genau weiß, was Du brauchst. Sie sorgt dafür, dass Du zur richtigen Zeit das lernst, was Du lernen musst, um Zufriedenheit, Freude und Glück zu erfahren. Im Grunde sorgst Du selbst dafür, dass sich die Dinge genau so entwickeln wie sie sich entwickeln.

Sprich: Du schiebst die Dinge an und Etwas in Dir hat auch eine Ahnung, wo es sich hinentwickeln kann. Du hast es aber nicht bewusst in der Hand. Denn die Ereignisse, die aus Deinen Handlungen resultieren, sollen Dich lehren, was Du noch nicht (bewusst) weißt. Das bedeutet: Du bist Dein eigener Meister und Dein eigener Schüler!

Vertraue auf Dich und das Leben! Lass Dich darauf ein. Auch wenn es Dir manchmal Angst macht. Angst ist ein gutes Zeichen. Sie macht Dich wachsam und sagt Dir: „Vorsicht, Du verlässt gerade Deine Komfort-Zone. Alles, was jetzt passiert, kennst Du noch nicht! Geh langsamer.“ Die Angst sagt Dir jedoch nicht zwingend, dass Du gar nicht gehen sollst. 😉

Manchmal ist es natürlich gut, dieser Angst nachzugeben. Die meiste Zeit allerdings kannst Du getrost Deine Angst an die Hand nehmen und mit ihr gemeinsam weitergehen.

Kein Zufall

Da es keine Zufälle gibt, ist es auch keiner, dass Dir ausgerechnet heute dieser Text unter die Augen gekommen ist. Was sagt Dir das?? 😉

Hab eine wundervolle Zeit!

Sei herzlich gegrüßt!

Jana

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Titelfoto: Photo by Dyaa Eldin on Unsplash

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