HAKA lernen - Tanz der Māori

Erwecke Deine Urkraft mit dem Atem (Ha) des Feuers (Ka).

Stärke Deine Präsenz & Power, indem Du Dich mithilfe des HAKA mit der Urkraft in Dir verbindest und sie fest in Dir verankerst. 

Wandle Wut, Aggression, Frust und Trauer in eine unerschöpfliche Quelle der Kraft und Verbundenheit - mit Dir und der Gemeinschaft.

Wie mit HAKA Deine Urkraft erwacht

Stell Dir vor:

Du stehst mitten in einer Gruppe, alle mit dem Gesicht in eine Richtung.

Gemeinsam
 führt ihr einfache, doch kraftvolle Bewegungen aus,
ruft mit lauter Stimme als Gemeinschaft einen Text auf Māori,
der eine kraftvolle Botschaft enthält.

Anfangs hältst Du Deine Stimme zurück.
Deine Bewegungen sind noch unsicher und verhalten. 

Sind Text und Bewegungen vertrauter, spürst Du,
wie etwas in Dir aus seinem Dornröschenschlaf erwacht.

Etwas Kraftvolles, Ursprüngliches.

Vorsichtig tastend bahnt es sich seinen Weg -
darauf wartend, von Dir wie gewohnt weggedrückt zu werden.

Geh weg.
Mit Dir krieg ich nur wieder Ärger!


Doch NEiN.
Nicht dieses Mal.

Die herzoffene und mitreißende HAKA-Atmosphäre mit dem Māori-Ältesten Toroa Aperahama und der Präsenz- und Tanztrainerin Jana Eva Ritzen ermutigt und unterstützt Dich, Dich dieser Kraft in Dir zu öffnen

Hier hast Du den sicheren Rahmen und die Erlaubnis, ja, sogar die Aufforderung, genau diese Kraft in Dir willkommen zu heißen und sich in Dir ausbreiten zu lassen.

Deine Bewegungen werden größer und freier,
Deine Stimme lauter und klarer
Deine Wirbelsäule richtet sich auf.
Dein Kinn hebt sich.
Dein Blick wird klar und direkt.

Kein Ausweichen mehr.
Kein Verstecken mehr.
Keine falsche Bescheidenheit mehr.

Ein Gefühl großer Befreiung ermächtigt sich Deiner.

Die Urkraft in Dir erwacht.

Wo? Wo nur warst Du all die Jahre?

Und dann packen sie Dich:
All die weggedrückte Wut,
die angestauten Aggressionen,
der aufgebaute Frust und 
die angesammelte Trauer.

Hier dürfen sie sein.

Hier kannst Du ihnen Raum geben und bist dabei von einer Gemeinschaft gehalten und begleitet.

Mit aller Dir zur Verfügung stehenden Kraft rufst Du lautstark die Botschaft des HAKA in die Welt, auf das JEDE:R hören möge, was Du zu sagen hast.

Mit großen, krafterfüllten Bewegungen gibst Du dieser Botschaft Nachdruck, auf das JEDE:R Dich wahrnehmen möge.

Es ist nicht mehr nur ein fremder Text in einer fremden Sprache.
Es sind nicht mehr nur Bewegungen, die Du nachahmst.

Die Botschaft des HAKA ist jetzt Deine Botschaft.

Der HAKA ist jetzt Dein HAKA.

Du BIST der HAKA.

Es ist, als würdest Du Dich selbst bestärken und zeitgleich mit dem gesamten Universum kommunizieren.

Das ist der Moment, in dem  Magie geschieht:
Das Zerstörerische in Dir wandelt sich in etwas absolut Heiliges.

Du kommst in Kontakt mit der friedvollen Kriegerin / dem friedvollen Krieger in Dir.

Sie*Er ist diese kraftvolle und Ruhe ausstrahlende Präsenz,
die sich bedingungslos in den Dienst der Liebe stellt.

Niemals sucht sie den Kampf.

Doch muss es sein, zögert sie keine Sekunde, für sich selbst, ihre Liebsten und diejenigen, die ihren Schutz brauchen, einzustehen.

In Deinen Zellen erwacht eine gespeicherte Erinnerung: Wie es ist, von einer Gemeinschaft getragen für Deine Träume zu gehen. Zum Wohle aller.

Utopie, sagst Du?

In einer HAKA-Gemeinschaft ist das keine Utopie, sondern bereits vielfach erfahrene Realität.

Ist die Erfahrung einer solchen Realität ein sehnlicher Wunsch von Dir, lies aufmerksam weiter.

Toroa und Jana begleiten Dich gerne bei genau diesem Prozess.

(...) Und dann, ganz langsam, aber immer deutlicher, begann sich meine innere Kriegerin zu zeigen. (...) sie entspricht ganz und gar nicht dem Bild, das sich mein Verstand von einer Kriegerin gemacht hatte.

Sie ist nicht da, um zu kämpfen oder um Krieg zu führen.


Meine Kriegerin hat eine unfassbar starke, liebevolle Präsenz.

Sie steht für ihre Sache, ohne für oder gegen etwas zu kämpfen.

Sie ist machtvoll und stark und kann genau deshalb ganz liebevoll und sanft agieren.

Haka lernen mit Maori-Ältestem Toroa Aperahama und Jana Eva Ritzen

Ilka Sventja Küster

Die Ahnenhexe

Ich habe die Einladung zum HAKA Seminar angenommen, als ich gerade auf der Suche war, mir mehr meine Wut zu erlauben und näher in Kontakt mit meinem inneren Krieger zu kommen.

Im Seminar habe ich dann soviel mehr erhalten: Die Geschichte vom HAKA und den Maori, die spirituelle Verbindung zu meinen Ahnen und dem Universum, die Wichtigkeit der weiblichen und männlichen Anteile im Ritual, eine unglaublich tolle Verbundenheit mit allen Teilnehmern. Und vor allem: Mehr mit mir selbst und meiner Kraft in Verbindung zu kommen in diesem magischen Feld.

Haka lernen mit Maori-Ältestem Toroa Aperahama und Jana Eva Ritzen

Florian Kustos

Anwendungsentwickler, BoysToMen

Toroa & Jana

Tanz, Hochleistungssport und Bühnenauftritte von Kindesbeinen an - das verbindet Toroa und Jana.

Beeinflusst durch ihre persönlichen Geschichten entwickelten beide unabhängig voneinander Konzepte in ihrem jeweiligen Bereich, mit denen sie Menschen den Tanz als Methode zur Persönlichkeitsentwicklung näher bringen.

"Es sind mehr als nur Schritte" ist der Satz, der beide vereint und der die  Arbeit der beiden am treffendsten beschreibt.

Nicht nur HAKA


Du erlernst nicht einfach nur einen HAKA.

Was Du erhältst, ist ein nicht in Gold aufzuwiegendes Geschenk.


Das Geschenk der Rückverbindung - an Dich selbst, Deine Vorfahren, Dein Stamm, Deine Kultur, Dein Land. Kurz: An die Quelle Deiner Power. 


Das von dem Māori-Ältesten Toroa Aperahama entwickelte Konzept seiner HAKA-Workshops birgt die Kraft, Uraltes, lange Vergessenes in Dir zu aktivieren, das lange nachwirkt und Dein Leben dauerhaft positiv beeinflusst.


Seine persönlich komponierten und choreographierten HAKAs stehen außerhalb des traditionellen  Brauchtums der Māori, dessen Wahrung für Toroa absolut im Vordergrund steht.

Dein Geschenk

Das Geschenk von Toroa an Dich ist die Übersetzung in doppeltem Sinne:

Einmal die Übersetzung über unsere kulturell gekappten Wurzeln in das Reich unserer Ahnen. Dies gelingt mithilfe der alten māorischen Sprache, die uns wie ein Boot über diese kulturellen Schnittstellen hinüberträgt.

Mit der Übersetzung ins Deutsche gelingt es Dir, einen Fuß in dieses Reich zu setzen und so eine Verbindung zu Deinen eigenen Ahnen herzustellen.

Dabei erfährst Du nicht nur die unglaubliche Wirkung Deiner Muttersprache und die tief in ihr verwobene Energie Deiner Ahnen. Du bekommst auch eine tiefe Ahn-ung des in Dir gespeicherten Wissens, wo Du herkommst und wer Du bist. Unbezahlbar!

"Es geht darum, auf beiden Seiten gleichzeitig zu gehen. Es gibt keine Unterscheidung zwischen hier und dort." (Toroa)

Dieser Workshop zeigt Dir,

Haka lernen mit Maori-Ältestem Toroa Aperahama und Jana Eva Ritzen
  • was in Dir steckt und wer Du bist.
  • dass Du richtig bist, genau so, wie Du JETZT bist.
  • wie Du gleichwertiger Teil einer Gemeinschaft bist, ohne Dich verändern oder verbiegen zu müssen.
  • ein tiefer verankertes und ganz natürliches Selbstvertrauen.
  • wie Du Wut, Aggression, Frust und/oder Trauer umlenken und sie statt zur (Selbst)Zerstörung besser für Dein persönliches Wohl und das der Gemeinschaft nutzen kannst.
  • dass Frauen und Männer fernab jeglicher Bedürftigkeit einander brauchen - als gleichwertige, einander Hochachtung zollende Gegenüber. 
  • wie nährend und entspannend ein respektvolles und wertschätzendes MITeinander von Frauen und Männern ist.
  • wie Du HAKA für Deine persönliche Weiterentwicklung nutzen kannst, ohne das Heiligtum der Maori dabei zu missbrauchen, ihre Bräuche zu verletzen oder die Maori zu beleidigen.
  • eine  Anbindung an das ‚Große Ganze‘, die allumfassender nicht sein könnte - von den tiefsten Tiefen der Erde und bis zum Höchsten aller Sterne.

Anmeldung für den
28.-30. Oktober 2022 in Braunschweig
endet am 21. Oktober 2022

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Verbindliche Anmeldung an mail@janaritzen.de.
Gib Deine Rechnungsadresse an, um unnötiges Hin- und Herschreiben zu vermeiden.
Nach Posteingang erhältst Du eine schriftliche Bestätigung Deiner Anmeldung und eine Rechnung.
Dein Platz ist mit Geldeingang  gesichert.

Haka lernen mit Maori-Ältestem Toroa Aperahama und Jana Eva Ritzen

Für mich ist der HAKA ein Statement. Ein Lebensgefühl. Der Ausdruck zum einen von mir selbst, aber vor allem der Ausdruck meiner selbst innerhalb einer Gemeinschaft. Das Gefühl, Teil von etwas Größerem zu sein und dennoch mit meiner Energie wichtig zu sein und etwas zu geben, FÜR die Gemeinschaft.

Daniela Heller
Kinesiologische Phsiotherapeutin
Haka lernen mit Maori-Ältestem Toroa Aperahama und Jana Eva Ritzen

Mein Energiefeld um mich herum scheint sich vergrößert oder verändert zu haben. Sichtbarkeit scheint sich in meinem Alltag übertragen zu haben. Auf jeden Fall haben mich am Montag darauf ungewöhnlich viele fremde Menschen auf der Straße gegrüßt oder angesprochen.

Andreas Prescher
Taiko trommler
Haka lernen mit Maori-Ältestem Toroa Aperahama und Jana Eva Ritzen

Dank Toroa und Jana durfte ich einige für mich ungeahnte persönliche Kräfte und Potenziale entwickeln. Meine Hoffnung war(...), dass ich mit mehr Stimmkraft und Sicherheit vor Gruppen daraus hervorgehen könnte. Was soll ich sagen - genau das und mehr war der Fall!!

Kennet Kamper
Tänzer

Schaffe ich das auch?

Du fühlst Dich angesprochen und möchtest gerne HAKA lernen, fragst Dich aber, ob Du so ein Wochenende  durchhältst?

Hier findest Du häufig gestellte Fragen (hier klicken). An dieser Stelle lass mich nochmal Folgendes betonen, weil es so ungewöhnlich für uns ist:

Du bist IMMER Teil der Gruppe. 

Du musst nichts, absolut gar nichts leisten, um Teil der Gemeinschaft zu sein.

Es genügt absolut, wenn Du einfach da bist.

Zwei Beispiele:

1)
Eine ältere Teilnehmerin stresste sich so sehr mit Text und Bewegungen, dass sie am Ende des ersten Tages entschied, nicht weiter mitmachen zu wollen. 

Es machte sie traurig, dass sie in ihren Augen "die Anforderungen nicht schaffte“.

Sie war darüber sogar so traurig, dass sie am nächsten Tag gar nicht wiederkommen wollte.

Toroa bat sie, wiederzukommen.

Er wollte nicht, dass sie alleine zu Hause bliebe und noch trauriger würde.

Vor allem aber erklärte er ihr, dass sie Teil der Gemeinschaft sei. 

Auch ohne Text. 

Auch ohne Bewegungen.

Und egal, wie sie komme, sie solle auf jeden Fall wiederkommen. Denn sie sei Teil der Gruppe und damit auch Teil der Heilung.

Sie kam wieder.

Die Gemeinschaft nahm sie gleichwertig in ihre Mitte auf. 

Am Anfang saß sie noch liebevoll von anderen Teilnehmenden in Kissen und Decken eingehüllt am Rand. Nach einiger Zeit stellte sie sich wieder aktiv auf ihren Platz in der Gruppe.

Ihre Augen auf Jana geheftet, ahmte sie deren Bewegungen nach, den Text ließ sie weg.

Damit war sie bis zum Ende vollauf glücklich

Sie fühlte sich gesehen.

Sie war angenommen, wie sie war.

Als vollwertiger Teil der Gruppe.

Von Anfang bis Ende. 


2)
Eine andere Teilnehmerin hatte Schwierigkeiten, den Text und die Bewegungen miteinander zu koordinieren.

Bedrohlich nahe an der Grenze, wo ihr der Spaß am HAKA lernen fast abhanden kam, bekam sie von Jana den Impuls, den Text erstmal wegzulassen. 

Sie solle dem Körper erstmal die Zeit geben, sich die Bewegungen einzuverleiben und ihm vertrauen, dass er alles "von alleine" koordinieren könne.

Gesagt, getan.

Am nächsten Tag erfuhr diese Teilnehmerin, dass ihr die Koordination tatsächlich viel leichter fiel.

Auch sie genoss den Workshop bis zum Ende vollständig eingebunden in die Gemeinschaft.

Haka lernen mit Maori-Ältestem Toroa Aperahama und Jana Eva Ritzen

"

Letztendlich hat die gesamte Erfahrung des Haka noch mehr dazu geführt, dass ich so, wie ich bin, total in Ordnung bin, auch wenn’s nicht allen gefällt, wie ich bin. Natürlich isses trotzdem schön, so genommen zu werden, und das hab ich an dem Wochenende ja reichlich geschenkt bekommen.

So viel Ehre und Wertschätzung, die ich bekommen habe, obwohl oder gerade weil ich schon eine ältere Frau bin, eine Großmutter( war ja zwischendurch auch bei mir ein Thema: ich bin eben doch zu alt für sowas)


Hannelore Buck Kuia / Großmutter 

Termine, Invest & Buchung

Termine & Preise (variieren nach Location)
  • 28.-30.10.2022 Braunschweig KOWAI TATOU - Rebenpark - €388,-
  • 24.-26.03.2023 Köln (Location noch nicht fix)
  • 04.-06.08.2023 Einbeck, Seminarhaus Einbecker Sonnenberg - Preis wird noch bekannt gegeben
  • 11.-13.08.2023Einbeck Seminarhaus Einbecker Sonnenberg - Preis wird noch bekannt gegeben
Anmeldung

Verbindliche Anmeldung unter mail@janaritzen.de.

Gib bei Deiner Anmeldung Deine Rechnungsadresse sowie Ort und Datum des von Dir gewählten HAKA an, um unnötiges Hin- und Herschreiben zu vermeiden. 

Nach Deiner Anmeldung erhältst Du eine schriftliche Bestätigung und eine Rechnung.
 
Dein Platz ist mit Geldeingang  gesichert.

Unterkunft / Verpflegung

Für Unterkunft & Verpflegung ist selbst zu sorgen.

Die Seminarhäuser bieten in der Regel Vollverpflegung an.

Es sind immer ausreichend Wasser, Tee und Kaffee vor Ort.

Außerhalb der Seminarhäuser stehen außerdem Obst und Kleinigkeiten zum Knabbern bereit, für Mittagessen muss dann selbst gesorgt werden.

Findet der Workshop in einer Location mitten in einer Stadt statt, findest Du gute Unterkünfte z.B. über Airbnb oder eine Buchungsplattform wie booking.com.

Anmeldung für den
28.-30. Oktober 2022 in Braunschweig
endet am 21. Oktober 2022

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Weshalb Du besser gestern als morgen
dabei sein solltest

  • Wie lange noch willst Du
  • mit dem Gefühl leben, nicht genug zu sein? Zu viel / zu laut / zu leise / zu schwierig / zu schwach / zu stark / zu schüchtern / zu *suchdirwasaus* zu sein?
  • Dich verstecken, aus Angst, nicht "richtig" zu sein, so wie Du bist?
  • Dich mit all Deinen Herausforderungen im Einzelkämpfertum durchs Leben schlagen?
  • willst Du auf die grandiose Erfahrung verzichten, ein vollwertiges und selbstbestimmtes Individuum innerhalb einer Dich haltenden und stärkenden Gemeinschaft zu sein, einfach, weil Du da bist?
  • Deine Sehnsucht nach einer echten, lebendigen, erfüllenden und gleichwertigen Gemeinschaft unerfüllt lassen?
Haka lernen mit Maori-Ältestem Toroa Aperahama und Jana Eva Ritzen


Aufgewachsen als einer der Letzten in einer noch überwiegend matriarchalen Gemeinschaft, überliefert Toroa uns uraltes Wissen, das uns wertvolle Impulse für ein anderes, gleichwertiges Miteinander bietet. Dieses Wissen findet sich in vielen Erkenntnissen der Patriarchatsforschung wieder, in der Jana aktiv ist.

Es lässt uns eintauchen in eine fast vergessene Zeit einer egalitären Gemeinschaft.

Doch etwas in Deinen Zellen erinnert sich noch.

Etwas Ursprüngliches, tief in Dir Sitzendes, das sich bei den Erzählungen Toroas regt.

Es ist, als würde sich eine alte Ordnung, die in Chaos geraten war, wieder zurechtrücken.

Das Zusammenwirken männlicher und weiblicher Energien in jedem von uns, aber auch das Zusammenleben von Frau und Mann erscheint auf einmal so einfach, so schlicht, so natürlich.

In der alten Kultur der Māori begegneten sich Frauen und Männer gleichwertig.

Für eine Frau war es ein Zeichen von Respekt, einem Mann in ihrer vollen Power zu begegnen. Ein echter Mann ist in den Augen der alten Māori ein Mann, der Frauen und Kinder achtet, liebt und beschützt, ohne sie dabei zu kontrollieren oder zu bevormunden.
Niemals würde ein echter Māori-Mann Frauen oder Kindern gegenüber verbale, psychische oder physische Gewalt anwenden. Oder von ihnen verlangen, sich für ihn zurückzunehmen. Das käme einer Beleidigung seiner Männlichkeit gleich

Doch nicht nur Männer und Frauen begegneten sich gleichwertig. Auch wurden Köche z.B. nicht weniger geachtet als der Chief / der Häuptling.

Das Zusammenleben unserer Welt erfordert schon seit Langem ein Umdenken. Wie kann ein MITeinander gehen, in dem jede:r sich als Individuum ausleben kann, ohne dabei die (Welt)Gemeinschaft zu vergessen? Und wie können alle zur (Welt)Gemeinschaft beitragen, ohne dabei ihre Individualität opfern zu müssen?

Das Wissen und die Werte der alten Māori-Kultur, mit denen Toroa aufwuchs und die ihn von klein auf prägten, bekräftigen Erkenntnisse der Patriarchatsforschung:
Dass ein wesentlich friedlicheres Zusammenleben möglich wäre, wenn die zentralen Punkte des Patriarchats - die Vormachtstellung des Mannes und der Anspruch auf Besitztum im Zwischenmenschlichen - fallen gelassen würde. Und stattdessen ein gleichwertiges und freiwilliges auf Respekt und Achtung basierendes Miteinander angestrebt würde. 

Diese Überlieferungen gemeinsam mit der körperlichen Erfahrung des HAKA geben wertvolle Einblicke und Impulse für unser zwischenmenschliches MITeinander, wie eine gleichwertige Gemeinschaft gelingen kann, ohne dabei alle gleichmachen zu wollen. 

Das ist es, was Du in diesem Workshop erfahren kannst: Eine gleichwertige Gemeinschaft voller Individuen.

Toroa und Jana freuen sich, diesen Erfahrungsraum bieten zu können und für Dich zu halten. Damit auch Du die Erfahrung einer nährenden Gemeinschaft erleben und in Dein Umfeld tragen kannst.

Besser gestern als morgen!

Haka lernen mit Maori-Ältestem Toroa Aperahama und Jana Eva Ritzen

Daniela Heller

Kinesio-logische Physio-therapeutin

Toroa verkörpert für mich als Maori - Ältester und durch seine Art, die einmalige Möglichkeit, mich mit einer sehr alten und faszinierenden Kultur zu verbinden und das Gefühl des Stammes, gleichwertig und doch individuell, er-leben zu dürfen.
Seine natürliche und selbstverständliche Anbindung an seine Ahnen machen es für mich so spürbar und fasziniert mich.

Jana ist für mich die Verbindung von der alten Kultur und dem, was Toroa erzählt, zu unserer Kultur und dem Hier und Jetzt. Durch sie fällt es mir leichter, alles was wir gelernt haben im HAKA, in meinen Alltag zu transportieren.
Beide leiten die Gruppe gemeinsam, doch letztlich habe ich gemerkt, dass ich mich sehr an Jana und ihrer Energie orientiert habe. Das liegt für mich ganz persönlich bestimmt auch an der Sprache, aber auch an ihrer Energie, mit der ich mich einfach verbunden fühle.

Gemeinsam habe ich den Eindruck, dass sie sich genial ergänzen. Die Zeit mit ihnen ist gleichermaßen humorvoll, wie auch ernsthaft. Authentisch!
Ebenso sind sie gleichermaßen Leader, wie auch Teil der Gemeinschaft.
Ich glaube das ist es, was ich am ansprechensten finde: Sie schaffen, dass ich mich geleitet, gehalten, angenommen fühle, wie ich bin und dennoch gleichwertig und selbstbestimmt.
Sie haben beide eine sehr warmherzige und liebevolle Art, den einzelnen Menschen zu sehen und gleichzeitig das große Ganze.

Mein erster Haka mit Toroa und Jana hat mich mit dem Herzen und in jeder Zelle meines Körpers spüren lassen, wie es sich anfühlt, wenn die männliche und weibliche Kraft nebeneinander gemeinsam wirken darf. 

Das war so berührend für mich, dass ich viel geweint hab danach.  

Das was mir fehlt, wurde für mich sichtbar in Form eines reinen Körpergefühls. Verbundenheit mit den Teilnehmern im Raum, am richtigen Platz gemeinsam zu sein, mich gesehen, geliebt, getragen, angenommen zu fühlen, als Mensch und vor allem als Frau war so heilsam.

Toroa erzählte uns viel darüber, wie er aufgewachsen ist, in seinem Stamm und teilt sein Wissen mit uns. Altes Wissen, das noch tief in mir nachwirkt. Diese Erzählungen tragen den Workshop mit und lässt mich fühlen, was er meint. Es lässt mich tief eintauchen ins gemeinsame Tun und fallenlassen in die Gruppe, die zu meinem Stamm wird. Toroa pusht die Männer und fordert sie richtig auf, in ihre volle Kraft zu gehen, immer und immer wieder. Und auch das fordert mich heraus, als Frau in meine Kraft zu gehen.

Janas Feuer und Kraft reißt mich ebenso mit. Das Zusammenspiel von beiden bringt mich dazu, immer noch einen drauf zu legen. Jana zeigt mir, dass ich als Frau kraftvoll bin. Sie erinnert mich daran, mein eigenes Feuer zu entfachen und  richtig  aus mir rauszubringen, mit ihren kraftvollen und sanften Bewegungen zugleich. Sie macht mir Mut, mich zu zeigen. Jana sieht jeden im Raum. Kommen Themen hoch, fängt sie einen auf gemeinsam mit Toroa und der Gruppe. Der Raum wird liebevoll gehalten von beiden in einer absoluten Balance und ich fühle mich versorgt und genährt in jeder Hinsicht. Ich spüre durch die beiden ganz deutlich, wie der Tanz zwischen männlicher und weiblicher Energie aussieht. Haka heilt mich. Er bringt Erinnerungen an längst Vergessenes in mein System zurück. Ich freue mich auf weitere Hakas mit Jana und Toroa. 

Haka lernen mit Maori-Ältestem Toroa Aperahama und Jana Eva Ritzen

Alexandra Stefanie Fritsche

Whaea / Mama von 3

Faq.

Ja. Toroa spricht englisch und Jana übersetzt den gesamten Workshop. In den Pausen finden sich auch immer wieder Teilnehmende aus der Gruppe, die Dir helfen, wenn Du mit Toroa sprechen möchtest und Jana gerade nicht in der Nähe ist.

Kannst Du z.B. nicht lange stehen oder nicht gut stehen, kannst Du auf einem Stuhl sitzend teilnehmen. Entweder den gesamten Workshop oder immer dann, wenn Dir das Stehen zu mühsam wird. Bist Du auf einen Rollstuhl angewiesen, kannst Du ebenfalls problemlos teilnehmen, vorausgesetzt der Veranstaltungsort ist rollstuhlgerecht eingerichtet. 

Um HAKA zu lernen, brauchst Du keine tänzerische Vorbildung. Die Bewegungen sind leicht auszuführen. Du kannst Dich zusätzlich an Toroa und Jana orientieren, die während des gesamten Workshops alle Bewegungen für alle gut sichtbar mitmachen.

Solltest Du Schwierigkeiten haben, Text und Bewegungen miteinander zu koordinieren, kannst Du Dich (erstmal) für eines entscheiden. Am 2. Tag legen sich diese Schwierigkeiten meist, weil sich Text und Bewegungen über Nacht setzen. Dein Körper kann das Gelernte dann schon viel intuitiver abrufen.

Du musst den Text nicht auswendig lernen. Die Texte hängen für alle gut sichtbar an der Wand und bleiben dort während des gesamten Workshops hängen.

Maori ist eine Sprache, die für uns Deutsche sehr einfach auszusprechen ist. Toroa erläutert die Bedeutung der Texte und wiederholt sie auf Wunsch gerne wieder.

Haka lernen mit Maori-Ältestem Toroa Aperahama und Jana Eva Ritzen

Toroa Aperahama ist ein hoch angesehener Maori-Ältester mit tiefer Verbindung zu seiner Kultur und seinen Ahnen.

Nach alter Tradition wurde er als Erstgeborener von seiner Großmutter aufgezogen und tief in die Riten und Gebräuche eingewiesen.

Er hat Zeit seines Lebens als KAIWHAKAIRO (Meister der Schnitzkunst) mit Jade, Knochen und Holz gearbeitet und gelehrt. Seine zahlreichen traditionellen wie auch zeitgenössischen Kunstwerke befinden sich meistens im Privatbesitz von Sammlern und Museen überall auf der Welt. Er arbeitet immer mit der Kraft seiner Ahnen (TUPUNA) und wandert sicher zwischen der physischen (TE TAHA TINANAH) und spirituellen (TE TAHA WAIRUA) Welt.

Toroa wurde zudem von seiner Großmutter Te Wharehau in die Kunst der traditionellen Maori-Heilweisen unterwiesen. Er ist ein erfahrener Heiler mit Stimme und Vibration. Durch sprechen und singen überlieferter Gebete aktiviert er heilsame Energien für seine Klienten weltweit. (Persönliche Heilsitzungen auf Nachfrage möglich!)

Jana Eva Ritzen ist Vollbluttänzerin mit Leib und Seele. Sie besitzt die Gabe, Energien durch sich hindurchfließen zu lassen, um sie körperlich und  tänzerisch zum Ausdruck zu bringen.

Mit 9 Jahren begann sie ihre Ausbildung zur klassischen Balletttänzerin an staatlichen Ballettakademien. Mit 14 entdeckte sie ihre Liebe zum modernen Tanz und genoss in ihrer Ausbildung auch Tanzrichtungen wie Jazz, Hip Hop Latin Jazz sowie Afro Dance.

Mit 22 erhielt sie ihr erstes Engagement am Theater. 13 Jahre tanzte sie als Solistin an verschiedenen deutschen Staatstheatern, wo sie neben ihren tänzerischen Qualitäten vor allem mit ihrer darstellerischen Präsenz überzeugte. 

Nach 10 Jahren Erfahrungen als LifeCoach und Trainerin gründete sie 2020 das Conscious Ballet. Hier bringt sie Energiearbeit und klassisches Ballett zusammenbringt und richtet den Fokus auf die Persönlichkeitsarbeit durch das Erleben von Tanz.

Seit Sommer 2021 bietet sie gemeinsam mit Toroa HAKA-Workshops in verschiedenen Orten in Deutschland an.

Porträt Jana Eva Ritzen

Brücke zwischen Gestern & Morgen

Der HAKA ist kulturelles Eigentum und Heiligtum der Māori. In einer Welt, die überwiegend unsensibel und respektlos gegenüber (ur)alten Kulturen geworden ist, gehört dieses Heiligtum geschützt.

Jedes Praktizieren eines Original-HAKA wie den Ka Mate als Fremde:r stellt für die Māori eine grobe Verletzung ihres Heiligtums dar. Sie verstehen diese Handlungen als Beleidigung und Missachtung ihrer Kultur.

Diese Verletzungen geschehen meist aus Unwissenheit und einer naiven Begeisterung für das Volk und die Kultur der Māori. Als Wertschätzung gemeint, zeigen diese Handlungen jedoch das fehlende Verständnis dessen, was der HAKA für die Māori darstellt.

Meist steht die beeindruckende Performance des HAKA im Vordergrund und lässt ein tiefergehendes, ernsthaftes Interesse an Volk und Kultur missen.

Um die Absurdität zu verdeutlichen, wie der HAKA von Dritten selbstgefällig missbraucht wird, bietet vielleicht ein Vergleich mit dem christlichen Ritual der Taufe Aufschluss:
Kein Mensch nichtchristlichen Glaubens würde auf die absurde Idee kommen, sein Kind zu taufen um des Ritual willens, und all das, was mit diesem heiligen Ritual zusammenhängt, außen vor zu lassen.
Genauso wenig würden es gläubige Christen als Wertschätzung empfinden, wenn sie dieses für sie so besondere Ritual von Außenstehenden missbraucht sehen würden, weil jemand das Taufkleidchen so süß findet und es Geschenke gibt.

Doch genau das geschieht mit dem HAKA. Er wird von großen Unternehmen für Werbezwecke missbraucht und von nicht-māorischen Anbieter*innen, die niemals von einem Māori trainiert wurden. 

Das Praktizieren eines Original-HAKA als Fremde:r ist nichts anderes, als würdest Du als Ungläubiger ein heiliges Ritual einer Religion ausüben.
Wer tut so etwas und ignoriert dabei den gesamten kulturellen Background, der mit diesem Ritual verbunden ist?

Der HAKA steht für die kulturelle Identität der Māori.  Er ist durchdrungen von der Energie ihrer Ahnen. Die liebevolle und respektvolle Anbindung an diese Energie lässt die Māori mit jeder Faser ihres Körpers spüren, wo sie herkommen und wer sie sind. Deswegen gilt es, ihn vor der kulturellen Aneignung und Ausbeutung Dritter zu schützen und zu bewahren

Anbieter:innen nicht-māorischer Herkunft ist es aus Sicht der Māori nicht gestattet, ihre Angebote HAKA zu nennen.
HAKA eigenständig weiterzugeben ist nur denjenigen Nicht-Māori gestattet, die von einem Māori trainiert wurden und die Erlaubnis zur Weitergabe des Erlernten erhielten. Voraussetzung dabei ist, dass auch sie ihr Angebot nicht HAKA nennen, wenn sie alleine arbeiten. Denn einen echten HAKA kann Dich nur ein echter Māori lehren.

Um zu schützen, was ihm und seinem Volk heilig ist, lehrt Toroa ausschließlich selbst komponierte und selbst choreographierte HAKA. 

Sie basieren auf den Bewegungen und dem Rhythmus des traditionell überlieferten HAKA, liegen aber außerhalb der traditionell geschützten Bräuche und Protokolle.

Toroa hat seinen speziell für uns Europäer kreierten HAKAs den Namen HERE gegeben.

Ehara tenei i te Haka, he Kotahitanga tenei o te Iwi.
He Here Tangata o te Ao tenei.
Das ist nicht der Haka. Das ist die Einheit der Menschen. Ein menschliches Band der Welt.

So wahrt Toroa den Respekt für das Brauchtum seines Volkes. Gleichzeitig bietet er uns die Möglichkeit, in die Kultur der Māori und in die Energie des HAKA einzutauchen, ohne das Heiligtum zu verletzen.

HAKA gehört den Māori. Die deutsche Übersetzung ist das Geschenk der Māori an uns, das wir unser Eigen nennen können. Auf diese Weise respektieren und befruchten wir uns gegenseitig.

Das Wissen der alten Kulturen weise genutzt, kann uns als Brücke zu einem harmonischeren Miteinander in der Zukunft dienen.

Anmeldung für den
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endet am 21. Oktober 2022

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