Glück ist eine Entscheidung!

Diese Erkenntnis traf mich vor vielen Jahren, als ich mal wieder darüber nachdachte, weswegen ich in meinem Leben scheinbar kein Glück zu haben schien.

Damals ging ich durch eine persönliche Krise: Frisch getrennt, Mutter eines knapp einjährigen Sohnes, Umstellung von Vollzeitmutter zu Vollzeittänzerin mit Kind, neue Chefin, neue Kollegen und alle meine engsten Freunde waren wegen neuer Jobs in andere Städte gezogen.

Kurz: alles war im Umbruch. Und bei allem war ich im Zweifel, ob ich das Richtige tat.

Ich fühlte mich wie die größte Versagerin auf Erden. Ich war erfüllt von Trauer, Scham und Zweifel, fühlte mich verlassen und einsam.

Doch ich wollte keine Hilfe. Nicht dieses Mal. Ich sah, dass ich mein Leben nur dürftig im Griff hatte und wollte trotzdem nicht, dass mir jemand half.

Nicht mehr.

Hilfe war keine Hilfe mehr

Ich habe in meinem Leben viel Hilfe bekommen. Ich hatte oft das Gefühl, dass immer ich diejenige war, die Hilfe benötigte. Und ich hatte tolle Freunde, die mir gerne geholfen haben.

Zu diesem Zeitpunkt in meinem Leben war ihre Hilfe jedoch keine Hilfe mehr für mich.

Ja, mir ging es schlecht. Und ja,  ich hatte mein Leben nicht im Griff. Doch ich wollte das alleine geregelt kriegen. Auf meine Art. Und dafür musste ich selbst ins Handeln kommen.

Ich wollte nichts mehr gegen das Chaos in meinem Leben unternehmen, sondern es mir genau ansehen.

Ich wollte in meiner Suppe sitzen und genau fühlen, was da in mir vorging, was mit mir los war. Den Schmerz, die Scham, mein Unvermögen, mein Leben in den Griff zu bekommen.

Ich wollte all diese Dinge fühlen, die ich normalerweise von mir wegschob.

Ich wollte verstehen.

Endlich da hinspüren, wo es weh tat. Diesen Gefühlen nicht mehr ihre Existenz absprechen. Sie annehmen, sie kennenlernen und von ihnen lernen.

Ich wollte wissen, wieso ich mich mein Leben lang die meiste Zeit so mies fühlte. Wovor ich eigentlich die meiste Zeit so eine Angst hatte. Was mit mir nicht stimmte.

Die Antwort lag im Sumpf

Wieso ging bei mir in den wesentlichen Dingen meines Lebens eigentlich immer alles schief?

Selbst wenn ich irgendetwas zunächst hinzubekommen schien, ging es im nächsten Moment schief. Warum?

Wieso war ich die meiste Zeit unglücklich?

Wann sollte denn endlich das Wunder geschehen, auf das ich so vergebens wartete. Wann würde es auch mir endlich gut gehen und durfte auch ich endlich glücklich sein? Wann war ICH endlich an der Reihe?

Ich spürte, die Antwort lag in dem Sumpf, in dem ich mich gerade befand. Also sumpfte ich vor mich hin.

Es dauerte ungefähr ein dreiviertel Jahr bis ich meine Antwort bekam.

Ich lief an einem sonnigen Frühlingstag alleine Richtung Theater, dunkle Gedanken hinter meiner Stirn – wie meistens.

Plötzlich setzte sich ein Gedanke in mir fest, der mich seitdem nicht wieder los ließ und mein Leben von Grund auf in eine andere Richtung lenken sollte:

Du bist nicht glücklich, weil Du nicht gelernt hast, wie das geht!

So einfach!

Was für ein Glück!

Diese Erkenntnis empfand ich als sooooo erleichternd. Denn mir wurde klar, dass Glück nichts Schickalhaftes war, sondern etwas, dass ich lernen konnte.

Das brachte mich augenblicklich in meine Handlungsfähigkeit. Schlagartig war ich befreit von dem Gefühl, schuld zu sein. Ich war nicht schuld, ich war einfach nur unwissend.

Und gegen Unwissenheit konnte ich etwas tun! 😀

Erkannt zu haben, dass ich nicht glücklich war, weil ich nicht wusste wie das geht, weckte in mir die Neugier, zu  erforschen, WIE es geht.

An diesem Tag im Frühjahr 2008 fällte ich eine Entscheidung:

Ich wollte lernen, glücklich zu sein.

Ich beschloss, lieber in dem Versuch, glücklich werden zu wollen zu scheitern als es nicht mal probiert zu haben.

Bei diesem Gedanken fiel mir auf, dass es das war, wovor ich Angst hatte:

Ich hatte die ganze Zeit Angst davor gehabt, bei dem Versuch, glücklich zu werden, zu scheitern.

Doch wenn Du Dich von der Angst zu Scheitern abhalten lässt, bist Du lebendig begraben.

Dann lebst Du in Deinem Drama. Das kennst Du und es gibt Dir vermeintlich Sicherheit und Kontrolle. Nichts Unvorhergesehenes kann geschehen, weil Du dafür sorgen wirst, dass alles in seinen gewohnten Bahnen verlaufen wird.

Sollte sich ein Glück anbahnen, wirst Du schon dafür sorgen, dass es sich nicht manifestieren kann, sonst könnte ja etwas geschehen, was außerhalb Deiner Kontrolle liegt.

An diesem Tag formte sich eines meiner Lebensmotti: Hab Mut zum Scheitern!

Forscherin des Glücks statt Opfer des Lebens

Angefangen habe ich bei den Menschen in meinem Umfeld, von denen ich glaubte, dass sie glücklich seien.

Ich beobachtete sie, hörte ihnen genau zu und fing an, sie in bestimmten Situationen nachzuahmen, um herauszufinden, wie es sich anfühlte, so zu handeln und zu denken wie sie.

Dabei entdeckte ich etwas sehr Interessantes: Im Leben der anderen lief auch einiges schief. Vieles sogar. Sie ließen sich davon aber nicht von ihrem Glück und ihrer Freude abhalten.

Mein Körper entwickelte nach und nach eine Ahnung davon, wie sich Glück anfühlen könnte und in meinem Verstand öffneten sich immer wieder neue Räume, die zum Erforschen einluden.

Dieser Vorgang hält  bis heute an.

Glücklich zu werden und zu bleiben ist ein lebenslanger Prozess. Aber allein die Entscheidung, den Schritt dahin zu wagen, hat die Basis meines Lebens komplett verändert.

Anstatt mich wie ein Opfer meinem Schicksal zu beugen und darauf zu warten, dass ich endlich an der Reihe bin, suche ich als Forscherin Wege, wie ich das Glück in mein Leben einladen könnte.

Eine körperliche Ahnung entwickeln

Ich entwickle immer mehr ein Gespür dafür, wie sich Glück für MICH anfühlt.

Um da hinzukommen, war und ist das Nachahmen bzw. Machen unbedingt vonnöten. Nur über die körperliche Erfahrung konnte sich in mir eine Ahnung entwickeln, was sich für mich stimmig anfühlt und was nicht.

Fake it until you make it!

Dies ist ein Leitspruch im Lachyoga: Imitiere bis Du es schaffst!

Beim Lachen ist es das Gleiche wie bei meiner kleinen Geschichte mit dem Glück: Möchtest Du mehr Lachen in Dein Leben integrieren, musst Du es einfach tun.

Lache, egal, ob Dir danach ist oder nicht. Vor allem, wenn Dir nicht danach ist!

Gönne Dir die körperliche Erfahrung des Lachens, damit sich in Dir eine Ahnung entwickeln kann, wie sich ein Leben mit viel Lachen für Dich stimmig entwickeln kann.

Nutze jede Gelegenheit, die Du bekommst.

Sollten sich keine ergeben, lache alleine oder schließe Dich einem Lachclub an.

Warte nicht darauf, dass Dein Leben eines Tages so lustig sein wird, das es Dich jeden Tag zum Lachen einlädt.

Dieser Tag wird nicht kommen. Lade Du stattdessen das Lachen in Dein Leben ein.

Entscheide Dich bewusst für Lachen und Freude in Deinem Leben.

Es hängt ganz alleine von Deiner Entscheidung ab!

Mach’s einfach!

Einen glücklich lachenden Gruß von Herzen sendet Dir

Jana 💕

PS: Sharing is caring! ♥︎ Dir hat der Beitrag gefallen? Dann hinterlasse mir einen Kommentar und leite den Beitrag an Personen weiter, von denen Du glaubst, dass sie ebenfalls davon profitieren können. Damit unterstützt Du mich in meiner Arbeit. Vielen Dank! 🙏

PPS: Verbinde Dich mit mir auf Facebook, Instagram oder Pinterest und/oder komm in meine Facebook-Gruppe.

Kennst Du schon meine 5-Tage-Challenge „Mut zum NEiN“? Hier geht’s lang…

Photo by Jakob Owens on Unsplash

Hol Dir GRATIS meine KraftImpulse und erhalte den Selbstwert-Booster als Willkommens-Geschenk!
Ich erkläre mich einverstanden, dass meine Daten bei MailChimp ( mehr Information ) gespeichert werden.
Schließen Sie sich über 3000 Besuchern an, welche unseren Newsletter erhalten, und lernen Sie, wie Sie Ihren Blog für Suchmaschinen optimieren, gratis Traffic finden und Ihre Website vermarkten.
Wir hassen Spam. Ihre Email Adresse wird nicht verkauft oder an Drittparteien weitergegeben.
Zusammenhängende Posts
Frieden durch Lachen in die Welt bringen mit Jana Ritzen . Die GlücksSchmiedinHilfe ist bedingungslos, nicht selbstlos!