Warum Du Dich falsch fühlst, obwohl Du es nie warst 

Patriarchale Strukturen prägen mehr von Deinem Alltag und Deinen Beziehungen, als Dir bewusst ist.

In diesem wissenschaftlich fundierten Einführungskurs in die Patriarchatsforschung lernst Du, diese Strukturen zu erkennen und zu unterscheiden, was wirklich an Dir liegt und was Dir nur anerzogen wurde.

Aktionszugang für 49 Euro (24.07.-08.08.26, Anmeldeschluss 24.07.26)
Dauerhafter Zugang: 299 Euro

Im Aktionszeitraum wird jedes Gespräch einzeln für jeweils 48 Stunden freigeschaltet.

24. Juli - 08. August 2026

22
Tage
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05
Stunden
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48
Minuten
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59
Sekunden

You missed out!

Porträt Gabriele Uhlmann und Jana Eva Ritzen

Du bist nicht zu empfindlich.
Du bildest Dir das nicht ein.

Vielleicht kennst Du das Gefühl, für vieles verantwortlich zu sein.

Für die Stimmung in Deiner Beziehung, das Wohlergehen Deiner Familie, für Konflikte, die Du lösen und Bedürfnisse, die Du im Blick behalten sollst.

Und vielleicht fragst Du Dich manchmal, warum Dir all das so schwerfällt, Du so erschöpft bist, an Deiner Wahrnehmung zweifelst und das Gefühl hast, Dich einfach noch mehr anstrengen zu müssen.

Was sich wie ein persönliches Problem anfühlt, ist oft ein strukturelles: Wer die Verantwortung übernimmt, welche Erwartungen an Frauen gestellt werden, was in Familien als selbstverständlich gilt – all das ist gesellschaftlich geprägt, nicht individuell entstanden.

Sobald Du diese Strukturen erkennst, kannst Du Dein Erleben neu einordnen. Du siehst klarer, was wirklich zu Dir gehört und was Du vielleicht schon so lange trägst, weil es Dir als Deine Aufgabe vermittelt wurde.

"Erst wenn wir das System verstehen, in dem wir leben, können wir es verändern."
Gabriele Uhlmann

Die Patriarchatsforschung macht sichtbar, wie unsere heutigen Vorstellungen von Familie, Beziehungen, Geschlechterrollen und Verantwortung entstanden sind. In sieben aufgezeichneten Gesprächen führt Dich Gabriele Uhlmann in zentrale Erkenntnisse ihrer jahrzehntelangen Forschungsarbeit ein.

Du brauchst dafür kein Vorwissen.

Jana Eva Ritzen begleitet die Gespräche und stellt Fragen, die komplexe Zusammenhänge verständlich machen und mit dem persönlichen Alltag verbinden. So erhältst Du einen fundierten Einstieg in die Patriarchatsforschung und eine neue Perspektive auf Erfahrungen, die bisher vielleicht schwer einzuordnen waren.

Das kann dieses Wissen für Dich verändern

Du kannst Verantwortung klarer einordnen

Du erkennst, wo Du automatisch Verantwortung übernommen hast, obwohl sie nie Deine war, weil Du früh gelernt hast, für andere mitzudenken.

Du kannst Deiner Wahrnehmung wieder mehr vertrauen

Wenn Du die größeren Zusammenhänge kennst, musst Du Erfahrungen weniger schnell als persönliches Versagen bewerten.

Du findest Worte für bisher schwer greifbare Gefühle

Was sich bisher wie Überforderung oder diffuses Unbehagen angefühlt hat, bekommt einen Namen – und einen Zusammenhang, der über Dich als Einzelperson hinausgeht.

Dieses Wissen kann entlasten.
Es hilft Dir, bewusster zu entscheiden, was Du weiterhin tragen möchtest,
und Worte für das zu finden, was bisher nur ein Gefühl war.

Über Gabriele Uhlmann

Gabriele Uhlmann ist unabhängige, interdisziplinäre Patriarchatsforscherin und Autorin. Seit vielen Jahren untersucht sie die Entstehung und Wirkung patriarchaler Strukturen – aus Perspektiven wie Archäologie, Anthropologie, Biologie, Religion und Kulturgeschichte.

Sie veröffentlichte die Bücher „Archäologie und Macht" und „Der Gott im 9. Monat" und spricht regelmäßig an Hochschulen und auf Fachtagungen.

Ihre Recherche ist fundiert, ihr Blick unbequem: Sie lädt dazu ein, vertraute Annahmen nicht zu glauben, sondern zu prüfen.

Über Jana Eva Ritzen

Jana Eva Ritzen ist traumasensible Mentorin, Embodiment Coach und Veranstalterin von Online-Kongressen. Sie beschäftigt sich seit Jahren damit, wie frühe Bindungs- und Familiendynamiken – besonders die Beziehung zur Mutter – das Selbstbild und spätere Beziehungen prägen.

Im Kurs führt sie durch die Gespräche mit Gabriele Uhlmann und fragt so lange nach, bis aus einer abstrakten These ein persönliches Aha-Erlebnis wird. Dabei geht es ihr nicht um Schuld, sondern um die Fragen dahinter.

Feedbacks von Teilnehmenden

Niemand trägt die Schuld

„Ich habe mir vorgestellt, wie es gewesen wäre, mit meiner Mutter und Großmutter zusammenzuleben – und wie unmöglich echte Unterstützung für sie im heutigen System war. Weder sie noch ich tragen daran die Schuld."

Den Mut zu hinterfragen

„Dieses Kapitel hat mich schockiert und mir gleichzeitig Sicherheit in meiner eigenen Wahrnehmung gegeben. Ich habe vieles hinterfragt, was man in unserer Gesellschaft nicht hinterfragen darf."

Ich bin damit nicht allein

„Ich habe über 20 Jahre für dieses Thema gekämpft, oft gegen Widerstände. Jetzt, mit fast 70, nehme ich das Wieder-Erstarken des Patriarchats sehr klar wahr – und es geht so vielen so."

Kurs Kapitel

1

Kapitel 1: Female choice

Worum geht es? Darwin beschrieb neben natürlicher auch sexuelle Selektion – ein Teil seiner Forschung, der bis heute verdrängt wird. Das Kapitel zeigt, wie der Mythos vom „aktiven Samen" und der „passiven Frau" biologische Fakten verzerrt hat.

Was verstehe ich danach besser? Wie viel von dem, was wir für „biologische Natur" halten – etwa bei Sexualität oder weiblicher Rolle – tatsächlich eine jahrhundertealte Interpretation ist.

Was habe ich davon? Du erkennst, dass vieles, was Dir als „biologische Wahrheit" über weibliche Passivität vermittelt wurde, eine nachträgliche Interpretation ist – keine Tatsache über Frauen.

2

Kapitel 2: Matrifokalität

Worum geht es? Matrifokalität – ein kaum bekanntes, evolutionäres Grundmuster menschlichen Zusammenlebens. Gabriele Uhlmann erklärt, wie matrifokale Strukturen organisiert waren.

Was verstehe ich danach besser? Warum viele familiäre Spannungen heute nicht nur persönlich, sondern historisch gewachsen sind – und wie ein anderes Grundmuster aussah, bevor das Patriarchat zur Norm wurde.

Was habe ich davon? Du verstehst, warum weder Du es allein schaffen solltest noch Deine Mutter es allein geschafft hat – und dass das nichts mit persönlichem Versagen zu tun hat.

3

Kapitel 3: Die Entstehung des Patriarchats 

Worum geht es? Gabriele Uhlmann zeigt eine Perspektive auf die Entstehung des Patriarchats, die von Gewalt, Angst und Kontrollverlust ausgeht statt von Ordnung oder Fortschritt.

Was verstehe ich danach besser? Warum sich viele gängige Erklärungen bei genauerem Hinsehen nicht halten – und was das für Deine eigenen Beziehungs- und Mutter-Kind-Dynamiken bedeuten kann.

Was habe ich davon? Du erkennst, dass die Strukturen, die Dich heute belasten, aus Angst und Kontrollverlust entstanden sind – nicht aus einer „natürlichen Ordnung", der Du Dich unterordnen musst.

4

Kapitel 4: Religion als Machtinstrument

Worum geht es? Wie das Patriarchat sich nicht nur politisch, sondern vor allem geistig durchsetzte: Religion wurde zum System, das Ordnung versprach und Kontrolle schuf.

Was verstehe ich danach besser? Warum die Abwertung der Mutter in vielen Religionen strukturell notwendig war, nicht zufällig entstanden, und wie das bis heute nachwirkt, ohne religiös zu erscheinen.

Was habe ich davon? Du verstehst, warum die Abwertung der Mutter in religiösen Erzählungen kein Zufall war, und kannst eigene religiöse Prägungen neu bewerten, ohne sie komplett verwerfen zu müssen.

5

Kapitel 5: Matrifokalität heute

Worum geht es? Matrilineare Gemeinschaften sind keine Utopie, sondern gelebte Realität. Sie organisieren sich über Konsens-Räte, nicht über weibliche Herrschaft oder väterliche Kontrolle.

Was verstehe ich danach besser? Warum matrilineare Kulturen oft verzerrt dargestellt oder verdrängt werden und wie eng unsere eigene Vorstellung von „normaler" Familie tatsächlich gefasst ist.

Was habe ich davon? Du siehst, dass es gelebte Alternativen zu dem Familienmodell gibt, das Dir als „einzig normal" vermittelt wurde. Das öffnet Raum für eigene Entscheidungen statt automatischer Anpassung.

6

Kapitel 6: Patriarchat heute

Worum geht es? Das Patriarchat als Gegenwart, nicht als Geschichte: Wirksam im Alltag, in Familien, in der Frage, wer Verantwortung trägt und wer sie vermeiden kann.

Was verstehe ich danach besser? Warum sich vieles, was wie ein privates Problem wirkt, erst im gesellschaftlichen Kontext erklären lässt, und warum das Patriarchat gerade dort am stärksten wirkt, wo es unsichtbar bleibt.

Was habe ich davon? Du kannst konkrete Situationen in Deinem Alltag – wer Verantwortung übernimmt, wer sie vermeidet – neu einordnen, statt sie als persönliches Versagen zu werten.

7

Kapitel 7: Biologie als Machtinstrument & Was nun?

Worum geht es? Wie Biologie bis heute genutzt wird, um Ordnung, Zugehörigkeit und Verantwortung zu legitimieren – über Annahmen, die nie hinterfragt werden, obwohl es keine gesicherten Fakten sind.

Was verstehe ich danach besser? Was Du mit diesem Wissen machen kannst. Erkenntnis allein verändert bereits etwas, auch wenn sie zunächst nur neue Räume öffnet.

Was habe ich davon? Du bekommst nicht nur Verständnis, sondern eine Richtung: Was Du mit diesem Wissen in Deinem eigenen Leben und Deinen Beziehungen anfangen kannst.

Der Kurs auf einen Blick

Sieben Kursgespräche führen Dich durch die zentralen Themen der Patriarchatsforschung –
von Biologie über Geschichte bis zu gesellschaftlichen Strukturen von heute.

7
Kapitel

Gespräche zu Biologie, Geschichte, Religion und gesellschaftliche Strukturen.

2
Bonus

Vertiefende Gespräche zusätzlich zu den sieben Kapiteln.

1
neuer Blick

Persönliche Erfahrungen werden mit historischen und gesellschaftlichen Zusammenhängen verbunden.

Bonus

Zusätzlich zu den sieben Kursgesprächen erhältst Du Zugang zu zwei ausführlichen Bonus-Interviews. Sie eröffnen weitere Perspektiven auf die Auswirkungen patriarchaler Strukturen.

Bonus 1: Narzissmus als gesellschaftliches Muster

Narzisstische Verhaltensweisen wirken heute allgegenwärtig. Dieses Gespräch zeigt, warum. Wir betrachten Narzissmus im Zusammenhang mit gesellschaftlichen Strukturen: Welche Werte und Machtverhältnisse unser Zusammenleben prägen, und weshalb viele belastende Dynamiken weit über das Verhalten einzelner Menschen hinausreichen.

Ist die ganze Gesellschaft narzisstisch? - Einführung in die Patriarchatsforschung

Bonus 2: Die Großmutter(hypo)these

Großmütter und generationsübergreifende Fürsorge spielten evolutionär eine zentrale Rolle für menschliches Zusammenleben. Dieses Gespräch zeigt, welche Rolle gemeinschaftliche Strukturen für Familien hatten und welche Folgen ihr Verlust bis heute haben kann.

Die Großmutterhypothese - Einführung in die Patriarchatsforschung

Was diese Einführung besonders macht

Diese Forschungsergebnisse findest Du in keinem Buch und in keinem frei zugänglichen Kurs so geballt und verständlich aufbereitet. Bisher waren sie vor allem im akademischen Rahmen zu finden.

Gabriele Uhlmann öffnet Dir jahrzehntelange Forschungsarbeit, Jana Eva Ritzen übersetzt sie in die Sprache Deines Alltags. Die sieben Gespräche stehen Dir vollständig online zur Verfügung – bequem von zuhause aus, ganz ohne Vorwissen.

Du darfst neu sortieren

Viele Menschen suchen die Ursache für familiäre Konflikte oder Beziehungsprobleme zuerst bei sich selbst. Die Patriarchatsforschung eröffnet eine zweite Perspektive:

Manches davon hat historische und gesellschaftliche Wurzeln, nicht persönliche.

Frag Dich:
Was gehört zu mir?
Was gehört zu meiner persönlichen Geschichte?
Was hat seine Wurzeln in einem gesellschaftlichen System?

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  • Jedes Gespräch ist nach seiner Freischaltung 48 Stunden verfügbar
  • Austausch im Mitgliederbereich möglich

Warum mir dieser Kurs am Herzen liegt

Lange habe ich mich gefragt, warum sich so vieles in meinem Leben als Frau, Mutter und Tochter falsch angefühlt hat, ohne zu ahnen, dass mich diese Frage schon mein ganzes Leben begleitet.

Irgendwann kam eine weitere Frage dazu: Was bedeutet es eigentlich, eine Frau zu sein – vor allem eine Frau in dieser Gesellschaft, deren Ansprüche ich nie erfüllen konnte und wollte?

Die Patriarchatsforschung hat mir die Antworten gegeben, die mir gefehlt haben: Es lag nie an mir. Ich kann heute klarer erkennen, welche Verantwortung wirklich zu mir gehört und welche mir nur als meine Aufgabe vermittelt wurde.

Genau diese Klarheit möchte ich mit Dir teilen.

Ich freue mich, wenn Du dabei bist.

Herzlich,
Jana

Raus aus alten Mustern mit Jana Eva Ritzen