Einfach nur ich sein genügt nicht

Wie ein Glaubenssatz seine Macht verliert

Kennst Du auch dieses Gefühl, einfach nie zu genügen? Egal, was Du tust? Egal, wieviel Mühe Du Dir gibst?„Einfach nur ich sein genügt nicht.“ ist DER Glaubenssatz meiner Glaubenssätze, den ich über 40 Jahre lang mit mir herumtrug. Ich hegte und pflegte ihn akribisch. Das war mir natürlich nicht bewusst. Wer möchte so einen Satz schon in vollem Bewusstsein glauben? Ich nicht. Doch ich tat es. Aus tiefster Überzeugung.

Wie ich diesen Satz – „Einfach nur ich sein genügt nicht.“ – nun identifizieren konnte und wie ich ihm aktuell seine Macht entziehe und was er mit Geld zu tun hat, davon berichte ich Dir in diesem Artikel.

Ich möchte Dir damit Mut machen, Dich DEINEM größten Schmerz zu stellen und nicht aufzugeben, bis Du ihm von Angesicht zu Angesicht gegenüber stehst. Denn nur so verliert er seine Macht über Dich!

Ein echter Entschluss ist die halbe Miete zum Erfolg

Anfang 2018 hatte ich mir ganz fest vorgenommen, dass dieses Jahr rocken sollte! Yeah!!! 💪 Ich wollte in diesem Jahr meine allergrößte Herausforderung meistern:

Mich um eine Sache in meinem Leben kümmern, um die ich mich immer drückte und die, seit ich denken kann, ein Thema für mich ist:

Geld.

Uuuuh, darüber redet man nicht öffentlich, ich weiß. Ich werde hier jetzt auch keinen Striptease über meine Einkommens- und Vermögensverhältnisse ablegen. 😉

Nein, mir geht es um mein Verhältnis zu Geld. Das war nämlich mal reichlich verkorkst und ist meist noch ziemlich angespannt. Dieses Verhältnis bleibt immer gleich – völlig unabhängig davon, ob es mir finanziell gerade besser oder schlechter geht.

Seit etwa 10 Jahren bilde ich mich finanziell weiter. Ich habe Glaubenssätze aufgelöst, Gewohnheiten und meine Sichtweise auf Reichtum und reiche Menschen geändert, gelernt, in ganz anderen Größenkategorien zu denken. Was diese Seite der Auseinandersetzung mit Geld angeht, entwickelt sich für mich alles zufriedenstellend.

Doch trotz der weniger verkorksten Sichtweise auf Geld blieb mein Verhältnis zu ihm angespannt. Dem wollte ich nun auf den Grund gehen und versprach mir, alles Nötige dafür zu tun, dieses Problem innerhalb eines Jahres zu lösen.

Also fasste ich ganz tief in meinem Inneren den Entschluss: 2018 sollte die Wende sein!

Der Ausgangspunkt

Um Dir eine Vorstellung davon zu verschaffen, von welchem Punkt ich in Bezug auf Geld vor etwas über 10 Jahren startete:

Ich hatte gar keinen Bezug zu Geld.

Geld war mir nie wichtig. Ich habe mich nie dafür interessiert. Es war mir egal und ich kümmerte mich NULL darum.

Vor etwas über 10 Jahren dann, ich war bereits Mutter eines kleinen Jungen, drang eine Erkenntnis in mein Bewusstsein, die mich schockierte. Und dieser Schock überraschte mich.

Die Erkenntnis war: In meiner Vorstellung sah ich – oh Wunder! – keine Beziehung zwischen mir und Geld. Die Vorstellung, dass ich, Jana, einmal ausreichend Geld zur Verfügung haben könnte, war für mich total absurd. Es war selbstverständlich für mich, kein Geld zu haben. Und es war doch wohl klar wie Kloßbrühe, dass das auch immer so bleiben würde.

In den Urlaub fahren? Teure Klamotten kaufen? Sich was Gutes gönnen? Fehlanzeige.

Egal, ob ich Geld hatte oder nicht: Ich gönnte mir wenig bis nichts. Wer weiß, wie lange das Geld reichen würde!, so mein Gedanke.

Ich brauche nichts. Das reicht schon so für mich. Nur keine Umstände. …. Kommt Dir das bekannt vor?

Ich möchte ganz ehrlich mit Dir sein: Ich hatte doch eine Beziehung zu Geld. Eine ziemlich schlechte. Ich zeigte ihm die kalte Schulter, verachtete es und die Menschen, die viel davon besaßen. Ich hatte eine megamäßig schlechte Meinung von ihm. Auch ich hing wie so viele dem Glauben an, Geld stinke. Wenn Du „gut“ und „rein“ sein wolltest, konntest Du kein Geld haben. Geld haben ist „schlecht“. Dann gehörst Du zu den Ausbeutern dieser Welt, bist „egoistisch“ und „verlogen“.

2018 sollte rocken

In diesem Jahr also wollte ich mich meinem Verhältnis zu Geld widmen. Und zwar so richtig ausführlich. Ich wollte mir endlich selbst etwas gönnen können. Und meinen Kindern. Vor allem will ich meinen Kindern eine gesunde Beziehung zu Geld vorleben.

Was also genau war denn da los? Nun hatte ich in den vergangenen Jahren doch schon so viele Glaubenssätze aufgelöst, meine Sichtweise auf Geld und reiche Menschen verändert. Und trotzdem fand ich immer noch kein entspanntes Verhältnis zu Geld.

Also buchte ich mir im Frühjahr ein Coaching bei einer Money-Mindsetterin mit einer dazugehörigen Mastermind-Gruppe. Für mich lag es auf der Hand, dass mir hier ein Moneycoach weiterhelfen könne.

Das Coaching und die Begleitung in der Mastermind-Gruppe war klasse. Ich habe in Bezug auf meine Business-Gewohnheiten wahnsinnig viel (über mich) gelernt. Während dieser Zeit erarbeitete Strukturen helfen mir jetzt, mich besser zu fokussieren und produktiver zu arbeiten. Der Austausch in der Gruppe war eine riesige Inspiration. Vor allem half es mir, endlich den Schritt zu wagen, die Körperlichkeit in mein Business zu holen.

Kleiner Exkurs

Ich komme ja ursprünglich aus dem Theater. Ich arbeite seit meinem 9. Lebensjahr als Tänzerin mit meinem Körper. 13 Jahre lang – bis 2010 – war ich als Solistin an verschiedenen deutschen Theatern engagiert. Nach fast 30 Jahren habe ich von heute auf morgen aufgehört zu tanzen. Es war kein guter Abschluss. Und auch, wenn ich mich vorerst komplett vom Tanz abwendete, nachdem ich es fast drei Jahrzehnte lang leidenschaftlich betrieben hatte, ist der Tanz und meine Liebe zu ihm noch sehr präsent in meinem Leben. Und wird es auch immer bleiben.

In der Bewegung bin ich in meinem Metier. Mit Hilfe meiner hochsensitiven Veranlagung ist es mir möglich, hier Hindernisse und Blockaden förmlich zu sehen und helfende Impulse zu setzen.

In den letzten Jahren entwickelte ich eine Idee, wie ich meine Erfahrungen aus dem Tanz in meine Arbeit als Coach und Trainerin integrieren kann. Mein Wunsch war von Anfang an, die Geschenke des Tanzes / der Bewegung Nicht-Tänzern zugänglich zu machen. Herausgekommen ist dabei ein wirkungsvolles, flexibles und auf unterschiedlichste Weise anwendbares Konzept. Dazu jedoch mehr ein anderes Mal. 😉

Zurück zum Thema.

2018 sollte also rocken.

Konkret? Ich wollte endlich einen entspannteren und gelasseneren Umgang mit Geld entwickeln.

So.

Nun hatte ich mir also ein super Coaching und eine super Mastermind-Begleitung bei einer Money-Mindsetterin gegönnt. Während dieser Zeit wurde mir immer klarer, dass ich innerhalb dieses Geldthemas ein echtes Thema mit Sichtbarkeit habe.  Das erinnerte mich daran, dass ich bereits als Tänzerin ein Thema damit hatte. Nicht so vorteilhaft für jemanden wie mich, die es liebt, auf der Bühne zu stehen. 🤔

Nun gut. Jetzt hatte ich mir also eine wesentlich bessere Struktur erarbeitet, hatte mir einen blinden Fleck ins Bewusstsein holen können und war in meiner Tagesstruktur klarer und produktiver.

Doch immer noch hatte ich kein Gespür dafür entwickelt, was denn jetzt eigentlich mein Problem mit Geld war.

In der Mastermind-Gruppe fühlte ich mich, als würde ich anderen beim Spielen zuschauen. Ich wollte das Spiel gerne mitspielen. Doch obwohl ich die Spielregeln kannte, verstand ich sie jedoch irgendwie nicht wirklich.

Saudoofes Gefühl!

Doch nomen est omen:  Nie Aufgeben!, wie die zweite Hälfte meines Namens schon sagt. 😉 (Die erste Hälfte steht übrigens für Jetzt Anfangen! )

Weitermachen war die Devise.

Was war nochmal mein Ziel? Ach ja, 2018 sollte rocken. Nun war es schon Sommer und noch rockte gar nichts. 🧐 Noch nicht mal ansatzweise.

Da gab ich einer spontanen Eingebung nach und meldete mich bei einem Kollegen für einen Aufstellungsabend an. Ich wollte mein Verhältnis zu Geld und zu meiner Sichtbarkeit aufstellen. Vielleicht würden sich dort Dinge visualisieren, die ich bisher nicht erkennen konnte. So hoffte ich.

Im Vorgespräch zur Aufstellung ging ich einer Intuition nach, die ich kopfmäßig total absurd fand. Gefühlsmäßig jedoch brachte ich sie mit meinem Problem in Verbindung. Ich hatte die Hoffnung, die Aufstellung könne mir aufzeigen, ob und inwiefern da Energien vorhanden sein könnten, die mich an einer gesunden Beziehung zu mir, dem Geld und meiner Sichtbarkeit hinderten.

Und tatsächlich zeigte sich mir in einer fast brutalen Klarheit, dass mein Gefühl mich nicht trog.

Ich hatte eine blinde Aufstellung gemacht. Das heißt, die Stellvertretenden wussten nicht, wofür sie standen. Ich war überrascht, als „Geld“ und „Sichtbarkeit“ mit einer bleiernen Schwere zu tun hatten. Das „Geld“ setzte sich erstmal auf den Boden, weil es sich erdrückt fühlte. Die „Sichtbarkeit“ war nicht in der Lage, ihre Augen zu öffnen und meinte, sie hätte noch nie in ihrem ganzen Leben eine solch bleierne Schwere in ihren Beinen gefühlt.

Es war höchst interessant für mich zu sehen, wie die Stellvertretenden miteinander agierten, wie sie miteinander sprachen und welche Lösung sich am Ende herausstellte.

2018 begann zu vibrieren!!! 😉

Ich kannte die Spielregeln, doch ich verstand sie nicht

Tatsächlich war ein Großteil meiner Energie in meiner Vergangenheit verhaftet. Und ich trug Energien mit mir herum, die nicht zu mir gehörten und die ich auch nicht haben wollte. Die ich jedoch auch nicht loslassen wollte, wie ich aus heutiger Sicht erkennen kann.

Gefühlsmäßig spürte ich, dass das alles richtig war. Doch kopfmäßig verstand ich es nicht. Wie gesagt: Ich kannte die Spielregeln, doch ich verstand sie nicht.

Wie genau hinderte mich das denn jetzt an einer gesunden Beziehung zu Geld? Was konnte ich denn jetzt KONKRET tun, damit ich weniger Angst davor hatte, mich sichtbar zu machen?

Dass ich etwas tun musste, war mir total klar. Hier ging es um meine persönliche und berufliche Weiterentwicklung. Sogar noch mehr: Hier ging es langfristig gesehen um meine berufliche Existenz. Oder kennst Du erfolgreiche Unternehmer*innen, die Angst davor haben, sich zu zeigen?

Der erste konkrete Schritt

Obwohl ich kopfmäßig so gar keine Erklärung dafür hatte, wie nun das Ergebnis der Aufstellung mit meinem krampfigen Verhältnis zu Geld und Sichtbarkeit zusammenging, begann ich die erste Veränderung einzuleiten. Auch wenn mein Kopf nur Bahnhof verstand, war der Fall für mich gefühlsmäßig und energetisch total klar. Und dem folgte ich, wie ich dieser Klarheit schon immer in meinem Leben folgte, wenn ich sie fühlen kann.

Die erste Veränderung bestand in einem mehr als unangenehmen Telefonat. Meine Klarheit und dieser aus den Tiefen meines Körpers kommenden Gewissheit, auf der richtigen Spur zu sein, unterstützte mich, diese Unannehmlichkeit in Kauf zu nehmen.

2018 begann zu rütteln. 🤭

Auf der Suche nach dem richtigen Hebel

Nach diesem Telefonat ging es mir spitze. Doch bereits am kommenden Tag war diese bleierne Schwere wieder da, die die  Stellvertretenden, die für Geld und Sichtbarkeit standen, in der Aufstellung so stark wahrgenommen hatten.

Ich war auf dem richtige Weg. Jetzt galt es, den richtigen Hebel zu finden.

20 Tage lang arbeitete ich daraufhin täglich mit Sätzen aus der Logosynthese, die mein Kollege, der den Aufstellungsabend leitete und als integraler Coach arbeitet, mir zukommen ließ. Das tat mir gut. Der Knoten platzte jedoch immer noch nicht.

Macht nichts. Weitermachen.

Mittlerweile war der Sommer fast vorbei. Ich bekam langsam eine Ahnung, dass dieses Jahr noch richtig rocken würde. Allerdings ganz anders, als ich dachte. 😄

Erstens kommt es anders und zweitens, als Du denkst

Und dann kam ein Klärungsgespräch mit meinem derzeitigen Coach.

In diesem Gespräch stellte sich heraus, dass ich gar kein Problem mit Geld hatte. Auch nicht mit Sichtbarkeit.

Bei der Vorstellung, ich würde gar kein Geld mehr verdienen und keine Aufträge mehr erhalten, regte sich bei mir emotional nicht die Bohne. Mein Selbstwertgefühl erhielt dadurch im Gegensatz zu früher keinen einzigen Kratzer. Ich machte mir null Sorgen deswegen. Im Gegenteil: Ich spürte eine Zuversicht in mir, die wusste, dass das vorübergehen und ich das schaffen würde.

Auch mit der Sichtbarkeit hatte ich nicht wirklich ein Thema. Ich bekomme durch die Bank positives und wertschätzendes Feedback auf meine Arbeit. Ich wusste, dass ich kein Problem damit habe, meine Arbeit gut zu machen. Sehr gut sogar.

Ich konnte in den letzten Jahren genügend Referenzen sammeln, um zu sehen, dass ich mich beruflich nach dem Tanzen auf einen guten und für mich richitgen Weg gemacht hatte. Es gab keinen Grund, mich zu verstecken.

Und doch…..

… war da etwas, was mich bremste, mich zurückhielt.

Und dann war er da. Sprang wie aus dem Nichts hervor und zeigte sich in all seiner Pracht. Mein allerursprünglichster Glaubenssatz:

„Einfach nur Jana sein genügt nicht.“

BÄÄÄÄMMMMMM !!!!!

Er war mir so in Fleisch und Blut übergegangen, dass ich ihn gar nicht mehr wahrgenommen hatte. Er begleitete mich mein gesamtes Leben. Ich kann mich an keinen Tag erinnern, an dem ich ihn nicht bei mir trug.

Er war wie eine zweite Haut, die sich über mich stülpte. Die so eng anlag, dass sie mit meiner Haut zu verschmelzen schien.

„Einfach nur ich sein genügt nicht.“

Er war wie ein Kondom, das sich um mein Gehirn schmiegte. In Bezug auf diesen Satz war ich all die Jahre vor Umwelteinflüssen geschützt und er gut in meinen Gehirngängen konserviert.

Und jetzt zeigte er sich mir. Da war er.

Ganz deutlich konnte ich ihn wahrnehmen. Und ganz deutlich konnte ich spüren, dass er der Ursprung meines Urschmerzes war. Dieses Schmerzes, sich ungewollt und unerwünscht zu fühlen.

„Einfach nur ich sein genügt nicht.“

Dieser Satz trug eine Macht in sich, die allmächtig schien. Alles, was mein bisheriges Leben ausmachte, vor allem meine Herausforderungen, schienen in diesem einen Satz vereint. Alles schien bei ihm zusammenzulaufen.

„Einfach nur ich sein genügt nicht.“

Tränen tiefster Trauer quollen aus mir heraus, wie ich sie schon lange nicht mehr geweint hatte. Ich wand mich unter dieser zweiten Haut, wollte mich ihr entziehen, sie abstreifen. Keine Chance! Sie war fest mit mir verwachsen.

„So einfach geht das nicht“, höhnte sie. „So einfach wirst Du mich nicht los.“

„Einfach nur ich sein genügt nicht.“

Jetzt traf die Klarheit, die sich nach der Aufstellung in meinem Körper bereits eingenistet hatte, endlich auch in meinem Verstand ein.

Auf einmal bekam alles einen Sinn.

So viele Zusammenhänge breiteten sich auf einmal in einer Klarheit vor mir aus, dass es weh tat. Und gleichzeitig war ich so erleichtert.

Irgendwie hatte ich immer geahnt, dass ich in meinem tiefsten Inneren so über mich dachte. Doch offensichtlich war es bis jetzt einfach zu schmerzhaft für mich gewesen, dies in mein Bewusstsein vordringen zu lassen.

Keine Extrarunde mehr

„Einfach nur ich sein genügt nicht.“

Endlich hatte das Versteckspiel ein Ende. Ich wehrte mich nicht mehr gegen diesen Satz. Noch nicht mal mehr dagegen, dass ich ihn tatsächlich glaubte.

Ich kapitulierte.

Ich wollte keine Extrarunde mehr drehen. Das Leben hat mir bereits so viele Probeläufe gewährt. Jetzt war ich bereit. Nur BITTE – Keine Extrarunde mehr!

Ich wusste, wenn ich JETZT nicht etwas unternehme, mir Unterstützung an die Seite hole, um diesen Glaubenssatz zu transformieren, dann wird alles so weiter gehen wie bisher.

Und ich sah glasklar vor meinem inneren Auge, dass ich mit diesem Glaubenssatz NIEMALS werde ein glückliches und erfülltes Leben führen können. Und meine Kinder auch nicht.

Also ran an den Speck. Ich buchte ein 8wöchiges Coaching, welches mich beim Transformationsprozess dieses Glaubenssatzes unterstützen sollte.

Jetzt rockt 2018!! 😄 😄 😄

Als ich meine zweite Haut verlor

Ich hatte mir das zwar ein BISSCHEN anders vorgestellt mit dem „rocken“ 😉, doch ich möchte es kein bisschen anders haben.

Kaum hatte das Coaching begonnen, war ich überrascht, in einer Meditation eine Liebe zu spüren, die ich seit sehr, sehr langer Zeit nicht mehr gespürt hatte.

Es war ein unglaubliches Gefühl. Ich war so dankbar, dass diese Liebe noch da war und dass ich sie wieder spüren konnte und durfte.

Einige Tage später durchlebte ich einen Tag, an dem mich eine Wut packte und mit voller Wucht zuschlug. Ich wurde hin und her gebeutelt, tobte, schrie und weinte. Ich fluchte und schimpfte und wünschte die Person, auf die diese Wut abzielte, zur Hölle.

An diesem Tag verlor ich meine zweite Haut.

Es war der Tag, an dem die Erkenntnis in mich einsickerte, dass ich mir vor lauter Verständnis keine Wut zugestand. Und dass ich mir aus dieser unterdrückten Wut heraus verboten hatte, die eben erwähnte Liebe zu spüren.

Was für ein Durcheinander. Und was für ein befreiendes Gefühl, dies alles spüren und fühlen zu dürfen. Es sehen, erkennen und langsam auch benennen zu können.

Nun darf ich lieben UND wütend sein. Diese Erlaubnis gab ich mir jetzt.

Wie ein einzelner Buchstabe einen Urknall verursachte

Am nächsten Tag fiel mir etwas Interessantes auf: Als ich mich meinen Kraftsätzen widmete, die ich jeden Tag lese, um mich in eine gute Motivation zu bringen, stach plötzlich ein ganz besonderer Satz heraus:

Es darf Dir gut gehen!

Wieso hatte ich diesen Satz in der zweiten Person geschrieben? Alle anderen Sätze sind in der ersten Person formuliert. Ich erinnerte mich, dass ich das Gefühl hatte, mir mit diesem Satz von außen die Erlaubnis zu geben, dass es mir gut gehen dürfe.

Jetzt erkannte ich, dass dieser Satz nicht an mich gerichtet war. Ich meinte damit NICHT MICH. Was hatte dieser Satz in MEINEN Kraftsätzen zu suchen? Ich änderte den Satz ab in:

Es darf mir gut gehen!

Die Wirkung, die die Veränderung dieses nur EINEN Buchstabens vollzog, ist mit keinem Wort auf dieser Welt zu beschreiben.

Wie soll man einen Urknall in Worte fassen?

Das Austauschen dieses einen Buchstabens hat endlich MICH zum Mittelpunkt meines Universums werden lassen.

Ganz tief in mir drin strahlt nun eine Kraft, die ich bisher so nur vom Tanzen kenne. Nun darf ich erleben, was passieren wird, wenn sie ihre Wirkung in meinem Alltag entfalten wird. Und ich freue mich darauf! 😀

Eine neue Art der Selbstfürsorge

Während meiner morgendlichen Meditationen erreichten mich unverhofft drei Glaubenssätze, die sich ganz tief aus meinem Inneren herausschälten und die ich zu meinen neuen Glaubenssätzen hinzufügen darf:

Ich darf FÜR MICH da sein.

Ich darf BEI MIR sein.

Es DARF sich alles nur um mich drehen.

Die Art, wie ich mich jetzt um mich selbst kümmere, hat sich in den vergangenen Wochen grundsätzlich gewandelt. Aus halbwegs festgelegten, manchmal eher zufällig entstandenen Selbstfürsorge-Ritualen, denen ich mehr schlecht als recht nachging, sind bewusst gewählte und tageszeitlich festgelegte Gewohnheiten geworden, denen ich mich aus tiefstem Herzen verpflichtet fühle.

Ich halte meine Selbstfürsorge-Rituale penibel ein. Sie sind mir wichtig, weil ich spüren kann, wie sie mein Selbstwertgefühl und mein Selbstvertrauen stärken. Sie zeigen mir, dass ich mich auf mich selbst verlassen kann. Jeden Tag. Ohne Ausnahme.

Raus aus dem Verhältnis, rein in die Beziehung

Wie es mir geht IST wichtig. Und wenn ich mich nicht darum kümmere, wer dann?

„Einfach nur ich sein genügt nicht?“

Einfach nur ich zu sein ist mehr als genug!!

Und jetzt bin ich endlich bereit, aus meinem angespannten Verhältnis mit dem Geld auszusteigen und stattdessen die Verantwortung zu übernehmen, eine erfüllte und entspannte Beziehung mit ihm zu gestalten.

2018 rockt sowas von! 😉

Ein Gruß aus tiefstem Herzen für Dich,
Jana

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Showing 2 comments
  • Susanne Gress

    🙏❤️Sehr schön! Bleib bei Dir!

    • Jana

      🙏🏻💕

Jetzt anfangen die Bremse zu ziehen mit Jana Ritzen . Die GlücksSchmiedinGrenzen setzen, NEiN sagen: 15 Fragen an & 15 Antworten von Jana Ritzen