Über
Jana Eva Ritzen
Ich begleite Menschen, die in belastenden Mutterbeziehungen feststecken, dabei, emotionale Muster im Körper zu verstehen – und sie im größeren Zusammenhang von Familiengeschichte und gesellschaftlichen Strukturen neu einzuordnen.
Mein Weg in diese Arbeit begann nicht im Coaching, sondern im professionellen Tanz.
Meine Geschichte
Der Weg hierher
Mein Weg war kein gerader. Er führte durch Hochleistung und Erschöpfung, durch Schönheit und Härte, durch Verlust und Neubeginn. Jeder Schritt hat mich zu der Arbeit geführt, die ich heute tue.
Kindheit & Jugend
Klassisches Ballett als erste Sprache des Körpers
2005 - Burnout
Der Wendepunkt, der alles veränderte
Beginn der Selbstforschung
2020- 2025 Conscious Ballet
Ballett als traumasensible Prsönlichkeitsentwicklung
Profi-Karriere
Solistin an deutschen Staatstheatern
2010 - Neuanfang
Bewusster Abschied vom Tanz
Begleitung von Menschen als Coach
Heute
Traumasensible Mentorin & Embodiment Coach
Frühe Jahre
Tanz war meine erste Schule
Mit 9 Jahren begann ich meine Ausbildung im klassischen Ballett.
Was für viele Außenstehende nach Anmut und Leichtigkeit aussah, war für mich von Anfang an auch eine Schule der Selbstwahrnehmung. Ich lernte früh, meinen Körper zu lesen, unter Druck präsent zu bleiben, und mich innerhalb sehr strenger Hierarchien zu orientieren.
Körperbewusstsein
Den eigenen Körper als Instrument begreifen
Selbstregulation
Präsenz trotz Druck und Bewertung
Hierarchien
Navigieren in strengen Systemen

Doch der Tanz hatte auch eine andere Seite. Ich erlebte die Härte des Systems:
Leistungsdruck, körperliche Ideale, emotionale Belastung. Und entwickelte Strategien, um innerlich damit umzugehen – Rückzug, Anpassung, Funktionieren.
Der Tanz wurde gleichzeitig Ausdrucksraum und Schutzraum.
Karriere & Wendepunkt
Solistin – und stille Begleiterin
13 Jahre arbeitete ich als professionelle Tänzerin und Solistin an deutschen Staatstheatern. In dieser Zeit beobachtete ich, wie Menschen auf extremen Druck reagieren, wie Nervensysteme im Hochleistungsbetrieb funktionieren – oder zusammenbrechen. Als erfahrene Tänzerin stand ich einigen der jüngeren in der Compagnie seelisch und mental zur Seite.
Rückblickend erkenne ich: Ich begann schon damals, Menschen innerhalb dieses Systems zu begleiten. Es war eine nätürliche Bewegung, die aus mir selbst heraus entstand.
2005
2005 erlebte ich einen Burnout.
Dieser Moment stellte alles in Frage –
und war der Beginn von allem, was dann folgen sollte.
Der Wendepunkt
Burnout als Lehrmeister
2005 hörte mein System auf zu funktionieren. Was wie ein Zusammenbruch aussah, war der Beginn einer tieferen Frage: Wie hatte es so weit kommen können? Wieso war es mir nicht möglich gewesen, vor schon auszusteigen? Warum fiel es mir so schwer, Grenzen zu setzen, Nein zu sagen, für mich selbst einzustehen?
Ich erkannte, dass Burnout selten nur mit Arbeit zu tun hat. Er entsteht aus tiefen emotionalen Mustern, aus Nervensystemreaktionen, die lang vor der Karriere eingraviert wurden. 2010 traf ich eine radikale Entscheidung: Ich beendete meine Karriere als Tänzerin – und öffnete damit einen Raum, von dem ich damals nur intuitiv wusste, dass ich ihn dringend benötigte.
15 intensive Jahre der Forschung
Ein langer und lohnender Weg
Was folgte, waren über 15 Jahre intensiver Ausbildung, Selbsterforschung und eigener Heilungsarbeit. Ich vertiefte mich in Themen, die mich schon immer bewegt hatten – ein Thema führte zum nächsten, so dass ich mich aus meinem begrenzten persönlichen Raum befreien und mir einen ganz guten Gesamtüberblick über das sogenannte "Große Ganze" verschaffen konnte.
Burnout & Stressregulation
Nicht nur Überarbeitung, sondern oft die Folge von jahrelanger Überanpassung und fehlender Selbstregulation.
Nervensystemregulation
Warum wir unter Druck in alte Muster fallen – und wie wir lernen können, unser inneres System wieder zu stabilisieren.
Beziehungsmuster
Wie frühe Bindungserfahrungen prägen, wie wir Nähe, Konflikte und Grenzen im Erwachsenenleben gestalten.
Emotionale & somatische Körperarbeit
Der Körper speichert Erfahrungen. Veränderung wird möglich, wenn wir lernen, diese Signale wahrzunehmen und zu integrieren.
Transgenerationale Dynamiken
Viele unserer Reaktionen entstehen nicht nur aus unserer eigenen Geschichte, sondern auch aus weitergetragenen Erfahrungen früherer Generationen.
Mit der Zeit wurde mir klar, dass diese Themen nicht getrennt voneinander funktionieren.
Körper, Nervensystem, Familiengeschichte und gesellschaftliche Strukturen wirken ständig zusammen –
und genau dort entstehen viele der Muster, mit denen Menschen heute kämpfen.
Und genau an dieser Schnittstelle setzt meine Arbeit an.
Conscious Ballet 2020-2025
Rückkehr zum Tanz
Während meiner Zeit als Coach und Mentorin unterrichtete ich auch immer Ballett. Daraus entwickelte sich im Laufe der Jahre mein Projekt Conscious Ballet®, das ich von 2020-2025 online unterrichtete – eine Verbindung von klassischem Ballett, Körperbewusstsein, emotionaler Wahrnehmung und Persönlichkeitsentwicklung. Dort ließ ich alles zusammenfließen, was ich über Tanz, Traumasensibilität und persönlicher Transformation gelernt hatte.
In diesem Forschungsfeld durfte ich jeden Tag beobachten, das meine gesamte Arbeit prägt: Bewegung ist kein Ausdruck von Transformation – sie ist Transformation selbst. Das Nervensystem versteht, was der Verstand noch nicht greifen kann.
Was mich das Tanzen gelehrt hat
Der Tanz hat mich gelehrt, wie stark sich emotionale und mentale Zustände in Bewegungsabläufen ablesen lassen.
Bewegung & Nervensystem
Der Körper reagiert viel schneller als unser Verstand. Im Tanz habe ich früh gelernt, auf diese feinen Signale zu achten.
Wenn Spannung entsteht, zeigt sie sich im Körper – in der Atmung, im Muskeltonus, in der Bewegung. Und genau dort kann Veränderung beginnen.
Der Körper ist kein Hindernis auf dem Weg zur Entwicklung.
Er ist der direkteste Zugang zu ihr.
Emotionale Integration
Viele Gefühle bleiben lange unausgesprochen, weil es keinen Raum für sie gab.
Im Tanz habe ich erlebt, dass Emotionen sich verändern und integriert werden können, sobald sie körperlichen Ausdruck finden.
Wenn wir beginnen zu spüren, was lange keinen Platz hatte,
entsteht etwas Neues: Innerer Raum und echte Bewegung im eigenen Leben.
Meine Arbeit heute
Was ich heute tue - und warum
Über viele Jahre habe ich erlebt, wie stark frühe Beziehungserfahrungen unser Leben prägen – besonders die Beziehung zur Mutter.
Sie beeinflusst, wie wir Nähe erleben, Verantwortung tragen, Konflikte führen und unseren Platz in der Welt finden.
In meiner Arbeit geht es deshalb nicht nur um persönliche Entwicklung.
Es geht darum zu verstehen, wo unsere Muster entstanden sind – und wie wir uns daraus Schritt für Schritt befreien können.
Heute begleite ich Menschen, die spüren, dass alte Muster sie daran hindern, wirklich frei zu leben, zu führen oder sichtbar zu werden. Meine Arbeit ist keine schnelle Lösung. Sie ist ein Raum für echte, verkörperte Veränderung.
Emotionen
Emotionale Integration & Muster
Gemeinsam schauen wir, welche Beziehungsmuster und transgenerationalen Dynamiken Dich prägen – und wie Du Dich davon lösen kannst.
Traumasensibel
Traumasensible Begleitung
Meine Arbeit ist traumainformiert – das bedeutet: langsam, sicher, ressourcenorientiert und immer in einem für Dich stimmigen Tempo.
Verkörperung
Nachhaltige Veränderung geschieht nicht nur über Erkenntnis, sondern über verkörperte Erfahrung.
Meine Perspektiven & Werte
Wie ich denke und was ich glaube
Eine zentrale Beobachtung meiner Arbeit: Unsere Gesellschaft hat Hochleistung perfektioniert – doch kaum jemand hat gelernt, mit dem eigenen Nervensystem unter Druck umzugehen.
Viele Menschen funktionieren hervorragend im Außen. Sie tragen Verantwortung, leisten viel und halten ihre Systeme am Laufen. Und gleichzeitig kämpfen sie innerlich mit Dingen wie:
– chronischer Anspannung
– Überforderung
– Konflikten in Beziehungen
– oder dem Gefühl, nie wirklich bei sich selbst anzukommen.
Das ist kein persönliches Versagen. Es ist eine Folge davon, dass wir gelernt haben zu funktionieren – ohne uns selbst dabei mitzunehmen.
Ehrlichkeit statt spiritueller Schönfärberei
Ich glaube an klare Worte.
Transformation entsteht nicht, indem wir Schmerz beschönigen oder übergehen.
Manchmal beginnt Veränderung genau dort, wo wir bereit sind hinzusehen – auch oder gerade dann, wenn es unbequem ist.
Körperweisheit statt reiner Theorie
Was der Körper weiß ist mindestens so wertvoll wie das, was der Verstand versteht.
Unser Körper reagiert lange, bevor wir verstehen, was eigentlich in uns passiert.
In meiner Arbeit ist der Körper kein Nebenschauplatz, sondern ein zentraler Zugang zu Veränderung.
Denn vieles, was wir erleben, lässt sich nicht allein über den Verstand lösen.
Selbstverantwortung statt Schuldzuweisung
Ich arbeite mit dem, was ist - nicht mit dem, wie "es sein sollte".
Unserer Muster haben eine Geschichte. Sie sind in Beziehungen entstanden und über Jahre gewachsen.
Veränderung beginnt in dem Moment, in dem wir Verantwortung für unseren eigenen Weg übernehmen.
Verbundenheit statt Anpassung und Rebellion
Weder blinde Anpassung noch Abgrenzung um jeden Preis - es geht um echte Verbundenheit.
Viele Menschen schwanken zwischen zwei Polen – sich anpassen oder sich komplett abwenden.
Beides trennt.
Mich interessiert ein dritter Weg:
Verbunden bleiben, ohne sich selbst dabei zu verlieren.
Einladung
für Dich
- Wenn Du spürst, dass alte Muster Dich begleiten, von denen Du Dich nicht lösen kannst…
- Wenn Du Dich fragst, warum bestimmte Situationen immer wieder dasselbe in Dir auslösen…
- Wenn Du Dir eine tiefere Verbindung zu dir selbst wünschst…
Dann lade ich Dich ein, meine Arbeit kennenzulernen.
Ich freue mich darauf, Dich unverbindlich kennenzulernen und Dich zu begleiten.
